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Minst, Karl Josef

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Autor: Jens Dittmar | Stand: 31.12.2011

Publizist, Heimatforscher. *26.4.1898 Triesen, †10.6.1984 Lorsch (D). Sohn des aus Schwaben stammenden Triesner Lehrers Georg Minst. Verheiratet. Volksschule Triesen, 1910–18 Gymnasium in Feldkirch, dann kaufmännische Lehre in Triesen. Freier Mitarbeiter liechtensteinischer und schweizerischer Zeitungen. 1924 veröffentlichte Minst einen «Liechtensteiner Volkskalender», der vorwiegend eigene Lyrik und Prosa enthielt, sowie das im Schwabenkrieg (1499) angesiedelte und im Sommer 1925 auf Burg Gutenberg aufgeführte Freilichtspiel «Der letzte Gutenberger». Ab 1938 in Deutschland; 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft. 1945–57 Buchhalter und Bankkaufmann in Lorsch bei Mannheim, 1957–68 Kastellan am Kloster Lorsch. Erforscher seiner Wahlheimat: «Das Königskloster zu Lorsch» (1949), «Lorscher Codex. Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch» in deutscher Sprache (1966–72, 6 Bde.). 1971 Bundesverdienstkreuz, 1972 Ehrenbürgerrecht der Stadt Lorsch.

Literatur

Vogt: Balzers 1, 1995, 31, 46; A.P. Goop: Karl Josef Minst, in: Eintracht 24 (2000), 5.

Nachrufe

P. Schnitzer: In memoriam Karl Joseph Minst, in: Geschichtsbll. Kreis Bergstrasse 18 (1985), 274–278 (mit Werkverzeichnis).

Zitierweise

Jens Dittmar, «Minst, Karl Josef», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Minst,_Karl_Josef, abgerufen am 20.2.2019.

Normdaten

GND: 11858264X