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Munghofer, Augustin

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Geistlicher, Notar. Erwähnt 1491–1523. Wohl aus in Feldkirch wohnhafter Churer Bürgerfamilie. Vermutlich 1491 Studium in Basel (als Augustin Fabri). 1501 und 1503 Notar der bischöflichen Kurie in Chur, 1509 und 1513 Frühmesser beziehungsweise Kaplan am Marienaltar der Pfarrkirche St. Laurentius in Schaan. Ab 1521 Dekan und Pfarrer in Zizers (GR). Ab 1522 Kaplan des St.-Konrad-Altars in der Kathedrale Chur (präsentiert durch Graf Rudolf von Sulz) und Hofkaplan in Vaduz (1522/23 wird Werner Kindle als Munghofers Vizekaplan am Marienaltar der Kapelle St. Florin bezeichnet). Beim Verkauf der Herrschaft Maienfeld an die Drei Bünde 1509 nahm Munghofer zusammen mit Hans Nigg von Brandis und dem Vaduzer Landvogt Martin Steinhauser als Botschafter von Freiherr Johannes von Brandis und Graf Rudolf von Sulz in Chur einen Teil der Kaufsumme entgegen.

Archive

LI LA; VLA; GA Bever.

Quellen

Der Katalog des Bischof Flugi vom Jahr 1645, Hg. J.G. Mayer, F. Jecklin, 1901, 124f.; J. Ospelt: Ausführliche Regesten aus den Urkunden des fürstlich liechtensteinischen Regierungsarchivs, in: JBL 25 (1925), 117–125.

Literatur

J.J. Simonet: Die katholische Weltgeistlichen von Graubünden, 1922, 213; O.P. Clavadetscher: Die geistlichen Richter des Bistums Chur, 1964, 82; B. Hübscher: Die Pfründe St. Katharina und St. Konrad an der Domkirche zu Chur, in: Zeugen, 1992, 140–159; Näscher: Beiträge 1, 2009, 338.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Munghofer, Augustin», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Munghofer,_Augustin, abgerufen am 21.4.2019.