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New York

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Autor: Pio Schurti | Stand: 31.12.2011

Stadt an der Nordostküste der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) im Bundesstaat New York, 8,175 Mio. Einwohner (2010). Erste europäische Ansiedlung durch Niederländer 1613 (Nieuw Amsterdam), 1664 von den Briten annektiert und in New York umbenannt. Die dank natürlichem Hafen florierende Stadt wurde für Einwanderer zum «Tor zur Neuen Welt» und gilt als Kulturhauptstadt der westlichen Welt.

Auch für Liechtensteiner war New York vor allem Einwanderungshafen (ab ca. 1880). Im 19. und frühen 20. Jahrhundert liessen sich nur wenige liechtensteinische Immigranten hier nieder. 2005 lebten rund 40 liechtensteinische Bürger in und um New York. In den letzten Jahrzehnten erlangte die Stadt als Tourismusdestination und Studienort für Liechtenstein Bedeutung (v.a. Nachdiplom-Jus-Studenten). 1985–86 fand eine Ausstellung der Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein im Metropolitan Museum of Art und 1992 die erste Einzelausstellung eines liechtensteinischen Künstlers (Arno Oehri) in einer renommierten Galerie am Broadway statt. 1990, nach der Aufnahme Liechtensteins in die Vereinten Nationen (UNO), wurde in New York, dem Hauptsitz der UNO, eine ständige Vertretung errichtet (→ Auslandsvertretungen).

Literatur

Liechtenstein, The Princely Collections, 1985; K.T. Jackson: The Encyclopedia of New York City, 1995; Nach Amerika! 1–2, 1998.

Zitierweise

Pio Schurti, «New York», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/New_York, abgerufen am 19.2.2019.