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Pfarrkirche zum Unbefleckten Herzen Mariä

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Autorin: Judith Niederklopfer-Würtinger | Stand: 31.12.2011

Katholische Pfarrkirche, Gemeinde und Pfarrei Schellenberg, 630 m ü.M. 1855–56 Bau einer ersten Kirche nach Plänen von Ferdinand Malang aus privaten Mitteln, 1858 Benediktion, 1865 Übergabe an die Gemeinde. Ab 1858 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche das Kloster Schellenberg errichtet. Nach Umgestaltung 1873 dem Unbefleckten Herzen Mariä geweiht. 1874 wurde Schellenberg durch Abkurung von Bendern Kuratie und 1881 Pfarrei, womit die Kirche den Status einer Kuratie- bzw. Pfarrkirche erhielt. Sie wurde 1972 abgebrochen.

1960–63 Bau der neuen Kirche am heutigen Standort nach Plänen von Eduard Ladner. Dieser erste moderne Kirchenbau Liechtensteins ging aus dem ersten internationalen Architekturwettbewerb in Liechtenstein hervor und gilt als Markstein der modernen liechtensteinischen Architektur (W. Walch). Nüchterne Innenaustattung mit Marmoraltar von Georg Malin und Madonnenskulptur von Rico Galizia, Kirchenfenster von Fritz Weigner. Seit 1992 unter Denkmalschutz.

Literatur

Poeschel: Kunstdenkmäler, 1950, 276f.; Die Pfarrkirche zum Unbefleckten Herzen Mariä in Schellenberg, 1963; W. Haas: Die ältere und jüngere Schwester, in: Vobiscum, 2005, H. 3, 12–20; Herrmann: Kunstdenkmäler 1, 2013.

Zitierweise

Judith Niederklopfer-Würtinger, «Pfarrkirche zum Unbefleckten Herzen Mariä», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Pfarrkirche_zum_Unbefleckten_Herzen_Mariä, abgerufen am 18.2.2019.

Medien

Die 1960–63 erbaute Pfarrkirche zum Unbefleckten Herzen Mariä, Schellenberg (Gemeindearchiv Schellenberg, Fotosammlung Rudolf Goop).