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Pfin, Hans von

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt. Erwähnt 1515–26. Vermutlich aus Überlinger Bürgergeschlecht. 1515–21 sulzischer Landvogt zu Vaduz und Blumenegg. 1515 vernahm Pfin in Vaduz Zeugen zur Ermittlung der Grösse des sulzischen Jagdgebiets. 1516, 1520 und 1521 wird er als Mitglied von Schiedsgerichten erwähnt. Pfin siegelte 1520 einen Vergleichsbrief in einem Pfändungsstreit zwischen Eschen-Bendern und Ruggell. 1526 erhielt Pfin in Radolfzell (D) 400 Gulden aus einem Nachlass.

Archive

LI LA; VLA.

Literatur

Schädler: Regesten, 1908, 115 (fälschlich Hans Uspin); G. Wilhelm: Das Jagdgebiet der Herren von Sulz und Brandis, in: JBL 38 (1938), 95–106, bes. 98f., 104; Liesching/Vogt: Siegel, 1985, 160f.; J.J. Halbekann: Gräflich Bodmansches Archiv, 2001, 300f.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Pfin, Hans von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Pfin,_Hans_von, abgerufen am 16.2.2019.