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Pilet-Golaz, Marcel

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Autor: Peter Geiger | Stand: 31.12.2011

Schweizer Politiker. *31.12.1889 Cossonay (VD), †11.4.1958 Paris, Schweizer. Studium der Rechtswissenschaften in Lausanne, Leipzig und Paris, 1912 Dr. iur. Rechtsanwalt. 1921–28 Mitglied des Waadtländer Kantonsparlaments (freisinnig-demokratisch), 1925–28 Nationalrat und 1928–44 Bundesrat (1934 und 1940 Bundespräsident), 1929 leitete Pilet-Golaz das Departement des Inneren, 1930–40 das Post- und Eisenbahndepartement und 1940–44 das für die Aussenpolitik zuständige Politische Departement. Der Romand Pilet-Golaz stand als Bundesrat Liechtenstein skeptisch gegenüber, er sprach sich 1934 gegen eine allfällige Verteidigung des Fürstentums durch die Schweizer Armee aus. 1944 bot er dann Hand zur Wiedereröffnung der liechtensteinischen Gesandtschaft in Bern; im Vorfeld dazu hatte Fürst Franz Josef II. Gespräche mit Pilet-Golaz geführt.

Literatur

J.-C. Favez; M. Fleury: Marcel Pilet-Golaz, in: Die Schweizer Bundesräte, Hg. U. Altermatt, 21992, 366–371; Geiger: Krisenzeit 2, 22000, 38f.; P. Geiger: Kriegszeit, 2010.

Zitierweise

Peter Geiger, «Pilet-Golaz, Marcel», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Pilet-Golaz,_Marcel, abgerufen am 20.2.2019.

Normdaten

GND: 124769543