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Rümlang, von

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Autor: Rainer Hugener | Stand: 31.12.2011

Ministerialengeschlecht mit Stammsitz in der Gemeinde Rümlang (ZH). Nach dem Verkauf der Vogtei Rümlang an die Stadt Zürich 1424 versuchte Heinrich von Rümlang im süddeutschen Raum ein neues Herrschaftszentrum aufzubauen. Mitte des 15. Jahrhunderts erwarben die Rümlang von Hans Wilhelm im Thurn als Reichslehen die Burg Gutenburg bei Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg), von Johann Baptist Büchel fälschlich mit Gutenberg gleichgesetzt. 1480 veräusserte Dietrich von Rümlang die Burg und die dazugehörige Herrschaft an das Kloster St. Blasien.

Literatur

J.B. Büchel: Gutenberg bei Balzers, in: JBL 14 (1914), 18–98, bes. 34; F. von Ow-Bauer: Geschichtliche Dokumentation des Freiherren-Geschlechtes von Rümlang, 1974.

Zitierweise

Rainer Hugener, «Rümlang, von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Rümlang,_von, abgerufen am 21.2.2019.