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Rheinberger, Anton

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Autor: Rudolf Rheinberger | Stand: 31.12.2011

Advokat und Wirt. *18.5.1801 Vaduz, †27.11.1846 Vaduz, von Vaduz. Sohn des Richters («des Gerichts») und «Löwen»-Wirts Johann und der Kreszentia, geb. Steger, elf Geschwister.  8.2.1836 Kreszentia Rheinberger, geb. Schlegel (*6.2.1809, †5.9.1857), Tochter des Richters Franz Joseph Schlegel und Witwe von Rheinbergers Bruder Alois; vier Kinder, u.a. Bürgermeister Alois. Gymnasium in Feldkirch, 1815–19 Philosophicum in Innsbruck, 1820–28 Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg i.Br., Landshut und München; in Freiburg Mitglied des Studentencorps Suevia. Ab 1829 Advokat und ab 1832 zusätzlich Wirt zum «Löwen» in Vaduz, ab 1844 Besitzer der Gips- und Sägemühle im Mühleholz (Vaduz). Rheinberger, Peter Kaiser und Josef Ferdinand Wolfinger unterbreiteten 1840 Fürst Alois II. in Wien eine Petition der liechtensteinischen Gemeinden, in welcher diese u.a. mehr politische Rechte, Reduktion der Abgaben und Gebühren, Abbau der Zollschranken und eine Schulreform verlangten.

Literatur

R. Rheinberger: Walser und Rheinberger, die Wirtefamilien des Gasthauses «Löwen» in Vaduz, in: JBL 103, 227–242, bes. 236f.

Zitierweise

Rudolf Rheinberger, «Rheinberger, Anton», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Rheinberger,_Anton, abgerufen am 15.2.2019.