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Rheinberger, David

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Autor: Rudolf Rheinberger | Stand: 31.12.2011

Regierungssekretär. *26.7.1823 Vaduz, †2.11.1889 Vaduz, von Vaduz. Sohn des Rentmeisters Johann Peter und der Maria, geb. Hilti, zehn Geschwister, u.a. Hauptmann und Landtagsabgeordneter Peter, Generaloberin Maxentia und Komponist Josef Gabriel. Ledig. Gymnasium in Disentis, wo Peter Kaiser sein Lehrer war. 1841–44 Studium der Mathematik, des Strassen- und Wasserbaus, des technischen Zeichnens und der Chemie am Polytechnikum in Wien. Ab 1854 Regierungskanzlist, ab 1862 Landgerichtskanzlist und ab 1863 Regierungssekretär sowie Rechnungsadjunkt der Domänenverwaltung. 1883 vertrat Rheinberger zeitweise den landesabwesenden Landesverweser Karl Freiherr Haus von Hausen. 1876 verfasste er die erste liechtensteinische Landeskunde («Landeskunde des Fürstenthums Liechtenstein») für den Schulunterricht. Für die Familiengeschichte der Rheinberger, aber auch für die Landesgeschichte von Bedeutung sind seine «Notizen aus der Zeit und dem Leben unserer Voreltern» (1876).

Archive

Familienarchiv Rheinberger.

Literatur

Vogt: Verwaltungsstruktur, 1994, 136.

Nachrufe

LVbl., 8.11.1889.

Zitierweise

Rudolf Rheinberger, «Rheinberger, David», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Rheinberger,_David, abgerufen am 19.2.2019.