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Rheinberger, Hans

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Autor: Rudolf Rheinberger | Stand: 31.12.2011

Architekt. *9.2.1911 Vaduz, †10.5.1980 Locarno (TI), von Vaduz. Sohn des Architekten Egon und der Maria, geb. Schädler, zwei Brüder (Peter und Arzt Rudolf).  11.5.1944 Edeltraud Hartmann (*7.10.1920, †14.7.2001), drei Söhne, u.a. Landtagsabgeordneter Volker. Gymnasium in Schiers (GR), 1931–37 Studium der Architektur in Stuttgart und Danzig. Ab 1938 eigenes Architekturbüro in Vaduz. Rheinberger plante u.a. viele Villenbauten in Vaduz und Schaan, das Verwaltungsgebäude der LKW in Schaan und die Schwimmbadanlage in Vaduz (Eröffnung 1959). Rheinberger gilt als Pionier des Denkmalschutzes. Er war ab der Gründung 1944 mehr als 30 Jahre Mitglied bzw. Berater der Denkmalschutzkommission und restaurierte mehrere Kirchen und Kapellen sowie zahlreiche historische Bauten in Liechtenstein. Rheinberger gestaltete den Liechtenstein-Pavillon an der Weltausstellung in Brüssel 1958. Mitgründer und Ehrenmitglied der Liechtensteinischen Ingenieur- und Architektenvereinigung, 1968–76 Vizepräsident des Stiftungsrats der Staatlichen Kunstsammlungen.

Nachrufe

LVa., 3.6.1980; LVbl., 6., 7.6.1980.

Zitierweise

Rudolf Rheinberger, «Rheinberger, Hans», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Rheinberger,_Hans, abgerufen am 21.2.2019.