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Rheinmark

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Autor: Reto Öhri | Stand: 31.12.2011

Nach der Auflösung der ersten liechtensteinischen Studentenverbindung «Rheina» (1911–23) gründeten 1925 die Studenten Richard Meier (1906–1982), Alois Vogt und Martin Risch die «Liechtensteinische Akademische Verbindung Rheinmark». Statutarische Zwecke des partei- und konfessionsneutralen Vereins sind u.a. die Pflege der Kameradschaft und des farbentragenden Brauchtums, die Beratung in Studium und Beruf, die Wahrnehmung der Akademikerinteressen und die «Erhaltung der nationalen Eigenständigkeit unserer Heimat als Monarchie und Demokratie» (Statuten 1985).

Die Rheinmarkmitglieder unterteilen sich in Altherren, Burschen, Fuxen und Spefuxen; Frauen werden nicht aufgenommen. In der mit internen Spannungen verbundenen NS-Zeit kannte die Rheinmark vorübergehend einen Arierparagrafen (→Antisemitismus). Die Verbindungsfarben sind blau-gold-rot, die -regeln sind im «Komment» niedergelegt. Die Rheinmark organisiert u.a. ein jährliches Stiftungsfest, einen Stamm, Vortragsabende, Reisen. Ehrenprotektoren: 1963–89 Fürst Franz Josef II., seit 2000 Fürst Hans-Adam II.; 2005: 160 Mitglieder.

Literatur

75 Jahre Liechtensteinische Akademische Verbindung Rheinmark, 2000.

Zitierweise

Reto Öhri, «Rheinmark», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Rheinmark, abgerufen am 22.2.2019.