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Risch, Emil

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Autor: Donat Büchel | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher. *16.11.1866 Triesen, †9.11.1950 Triesen, von Triesen. Sohn des Lorenz und der Karolina, geb. Bargetze, ein Bruder.  24.9.1900 Aloisia Seger (*31.5.1881, †30.3.1908), vier Kinder. Lehrerseminar in Bregenz, 1887 Lehrer in Klaus (Vorarlberg), 1888–98 und 1911–14 in Ruggell, 1898–1904 in Schaan, 1904–11 in Schaanwald, 1914–19 in Triesenberg, 1919–29 in Triesen. Ab 1924 zusätzlich Wirt des von ihm erbauten Gasthauses «Post» in Triesen. 1918–22 Landtagsabgeordneter (VP), Mitglied der Verfassungskommission (März 1921) und zeitweilig der Finanzkommission. 1921 aus der VP ausgeschlossen. 1924–27 Gemeindevorsteher von Triesen (FBP). Risch leitete 1904–11 einen Männerchor in Schaanwald und war 1920–22 Mitglied des Landesschulrats. Er präsidierte am 25.1.1920 die öffentliche Versammlung der provisorischen Arbeitervereinigung Liechtensteins in Triesen, an der u.a. Vorbereitungen für die eine Woche später erfolgte Gründung des Liechtensteinischen Arbeitnehmerverbands (LAV) getroffen wurden. Teilhaber der bis 1922 für den Verkauf der liechtensteinischen Briefmarken zuständigen Handelsgesellschaft (→Briefmarkenaffäre). 1940 Ehrenmitglied des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein.

Quellen

ON, 10.12.1921.

Literatur

R. Quaderer: Die Gründung des Liechtensteinischen Arbeitnehmerverbandes, in: 75 Jahre Arbeitnehmerverband, 1995, 7–18; Vogt: Landtag, 21988.

Nachrufe

LVa., 11.11.1950; LVbl., 11.11.1950.

Zitierweise

Donat Büchel, «Risch, Emil», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Risch,_Emil, abgerufen am 21.4.2019.