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Rumburg (Herrschaft, tschech. Rumburk)

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Autorin: Evelin Oberhammer | Stand: 31.12.2011

Gerichtsbezirk Děčin (CZ). Kleines, wirtschaftlich unbedeutendes Dominium, dessen Einwohner vorwiegend von der Weberei lebten. 1681 erworben von Fürst Anton Florian von Liechtenstein, der Rumburg zunächst als Wohnsitz nahm, 1718 aber mit seinem Neffen Fürst Josef Wenzel von Liechtenstein gegen die reichsunmittelbaren Herrschaften Vaduz und Schellenberg tauschte. Enteignung auf der rechtlichen Grundlage der Beneš-Dekrete 1945.

Literatur

H. Bohatta: Liechtensteinische Bibliographie, in: JBL 13 (1913), 63–237, hier 170–172.

Zitierweise

Evelin Oberhammer, «Rumburg (Herrschaft, tschech. Rumburk)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Rumburg_(Herrschaft,_tschech._Rumburk), abgerufen am 23.2.2019.