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Ruprecht I. von der Pfalz

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Autor: Heinz Dopsch | Stand: 31.12.2011

Römisch-deutscher König. *5.5.1352 Amberg (Bayern), †18.5.1410 Landskron bei Oppenheim (D). Nach der Absetzung König Wenzels wählten die rheinischen Kurfürsten Ruprecht I. aus dem Haus der Wittelsbacher am 20.8.1400 zum römisch-deutschen König. Zu den Erfolgen seiner Reichspolitik zählt die Wiederherstellung des Friedens im Appenzellerkrieg. Nach der Niederlage des Bunds ob dem See bei Bregenz am 13.1.1408 kam Ruprecht I. selbst nach Konstanz und diktierte am 4.4.1408 den Frieden. Wie schon König Wenzel, bestätigte Ruprecht I. am 9.10.1401 dem Churer Bischof Hartmann II. (IV.) von Werdenberg-Sargans-Vaduz den Besitz der von seinem Vater geerbten Grafschaft Vaduz und im Walgau als Reichslehen und konfirmierte ihm am 9.3.1402 alle vom Reich erhaltenen Pfandschaften, Lehen und Privilegien.

Literatur

B. Bilgeri: Der Bund ob dem See, 1968; O. Auge, K.-H. Spiess: Ruprecht I., in: Die deutschen Herrscher des Mittelalters, Hg. B. Schneidmüller, S. Weinfurter, 2003, 446–461.

Zitierweise

Heinz Dopsch, «Ruprecht I. von der Pfalz», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Ruprecht_I._von_der_Pfalz, abgerufen am 21.2.2019.