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Sarganserland

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Autor: Mathias Bugg | Stand: 31.12.2011

Das im Kanton St. Gallen liegende Sarganserland umfasst die acht politischen Gemeinden Quarten, Walenstadt, Flums, Mels, Sargans, Vilters-Wangs, Bad Ragaz und Pfäfers. Das an Liechtenstein angrenzende Gebiet mit einer Gesamtfläche von 517,9 km2 und 38 421 Einwohnern/innen (2011) bildet seit 2001 den Wahlkreis «Sarganserland». Hauptort ist Sargans, Gerichtsort ist Mels.

Das Sarganserland besitzt seit Jahrhunderten eine reiche Kulturlandschaft mit eigener Identität. Historisch bezeichnet der Begriff Sarganserland das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Sargans. Bis 1342 standen das Sarganserland und das heutige liechtensteinische Oberland unter derselben Herrschaft, den Grafen von Werdenberg-Sargans. 1483–1798 war das Sarganserland eine gemeine Herrschaft der Eidgenossenschaft; danach bis 1803 dem Kanton Linth und seither dem Kanton St. Gallen zugehörig. Nach der Reformation 1529 kehrte das Sarganserland 1532 zum katholischen Glauben zurück.

Literatur

Sarganserland 1483–1983, 1982; P. Gubser: Es begann im Drachenloch, 1998.

Zitierweise

Mathias Bugg, «Sarganserland», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Sarganserland, abgerufen am 19.2.2019.