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Schäfhaber

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Autor: Alois Niederstätter | Stand: 31.12.2011

Eine der ältesten Feudallasten in Liechtenstein, die von allen Haushaltungen in Ruggell, Bendern und Gamprin, von den Eschner Dorfteilen Müssnen und Schönbühl sowie von 14 Haushaltungen in Schellenberg jährlich zur Fasnachtszeit in Form von ½ Viertel Hafer zu leisten war. Offen ist, ob es sich ursprünglich um eine Haussteuer oder eine Leistung an den Forstherrn, also eine Rodungsabgabe, handelte. Der Schäfhaber floss bis 1848 der fürstlichen Rentkasse, bis zur unentgeltlichen Aufhebung 1868 der Landeskasse zu; der Ertrag betrug jährlich etwa 100–150 Gulden.

Literatur

Ospelt: Wirtschaftsgeschichte, 1972, 106.

Zitierweise

Alois Niederstätter, «Schäfhaber», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Schäfhaber, abgerufen am 17.2.2019.