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Schmitz-Grollenburg, Franz Edmund Freiherr von

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Autorin: Brigitte Mazohl | Stand: 31.12.2011

Gesandter. *24.8.1776 Wetzlar (D), †19.2.1844 Hannover (D). Schmitz-Grollenburg studierte Rechtswissenschaften in Erfurt (D) und Göttingen (D), trat 1797 in salzburgische Dienste, war 1801–06 Gesandter der fürstlichen Häuser Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Aremberg und unterzeichnete als Gesandter des fürstlichen Gesamthauses Hohenzollern die Austrittserklärung der Rheinbundstaaten aus dem römisch-deutschen Reich. Bei den Rheinbund-Verhandlungen 1806 vertrat er als liechtensteinischer Gesandter auch die Interessen der Fürsten von Liechtenstein; in diesem Zusammenhang korrespondierte er mit dem fürstlichen Beamten Haymerle. Schmitz-Grollenburgs weitere Laufbahn verlief in der preussischen Rheinprovinz: 1815 wurde er Generalgouverneur des Saar-Departements in Kreuznach, ab Juni 1815 in Trier. 1818 avancierte er zum königlich preussischen Regierungspräsidenten zunächst in Koblenz, dann in Trier, zuletzt in Düsseldorf.

Quellen

B. Mazohl-Wallnig: Sonderfall Liechtenstein, in: Bausteine 3, 1999, 7–42, besonders 25–32.

Literatur

Neues allgemeines deutsches Adelslexikon 8, 257; Trierer biographisches Lexikon, 413; Adelslexikon 12, 554.

Zitierweise

Brigitte Mazohl, «Schmitz-Grollenburg, Franz Edmund Freiherr von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Schmitz-Grollenburg,_Franz_Edmund_Freiherr_von, abgerufen am 19.2.2019.

Normdaten

GND: 1051213460