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Schnüriger, Ludwig Josef

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Priester, Künstler. *22.4.1915 Chur, †31.3.1991 Vaduz, katholisch, Schweizer. 1936–40 Studium der Theologie in Chur, Priesterweihe am 7.7.1940. 1940–53 Hofkaplan in Schaan, 1945–51 berufsbegleitende Ausbildung zum Kunstmaler. 1953–60 Seelsorger in Maladers (GR), gleichzeitig als Kunst- und Glasmaler tätig. 1960–79 Pfarrer in Vaduz; 1965 Innen- und 1975–79 Aussenrestauration der Pfarrkirche.

1941–53 und 1966–71 liechtensteinischer Filmzensor. 1948–51 Aktuar und Kassier, 1965–68 Beirat und Kassier sowie 1968–70 Präses des Liechtensteinischen Priesterkapitels. 1971–80 Mitglied der liechtensteinischen Fastenopferkommission. 1975 Ehrenbürger von Vaduz, 1979 Fürstlich Geistlicher Rat.

Erste künstlerische Ausbildung während des Studiums in Einsiedeln bei P. Bernhard Flüeler und dem akademischen Maler Meinrad Zehnder, ab 1945 im Atelier von Johannes Hugentobler, Appenzell, beim Glasmaler Johannes Troyer, bei Prof. Emil Gehrer in Bregenz und bei August Wanner in St. Gallen. Zu Schnürigers Kunstschaffen zählen figurale Holz- und Linolschnitte, Andachtsbilder, Glas-, Wand- und Deckenmalereien in Liechtenstein, Graubünden und der Innerschweiz.

Werkauswahl

Die Pfarrei St. Florin Vaduz (Kirchenführer), 1981; Frohe Botschaft für die Gemeinde Vaduz und deren Gäste, 1981; Werkverzeichnis (Ms.), 1984/86.

Literatur

Schematismus des Bistums Chur, 1978, 149; A. Marxer, J. Oehry: Pfarrer Ludwig Schnüriger Seelsorger und Kunstschaffender, in: Eintracht 43 (2006), 11–26; Herrmann: Kunstdenkmäler 2, 2007; Näscher: Beiträge 1, 2009, 406f.

Nachrufe

LVa., 3.4.1991; LVbl., 3.5.1991.

Externe Links

Eintrag zu Ludwig Schnüriger auf SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz

Zitierweise

Franz Näscher, «Schnüriger, Ludwig Josef», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Schnüriger,_Ludwig_Josef, abgerufen am 19.2.2019.