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Schuhmachergewerbe

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Autor: Patrick Sele | Stand: 31.12.2011

1651 setzte die gräflich-hohenemsische Kanzlei in Vaduz den Preis für ein Paar Schuhe neben Speis und Trank auf 3 Kreuzer, denjenigen für ein doppeltes Paar Schuhe auf 4 Kreuzer fest. Im 19. Jahrhundert waren viele Leute als Schuhmacher tätig, wobei nur wenige von ihnen das Schuhmachergewerbe hauptberuflich ausübten. Im 20. Jahrhundert liess die industrielle Schuhherstellung die Zahl der im Schuhmachergewerbe Beschäftigten nach und nach zurückgehen. 1947–66 gab es in Schaan eine Schuhfabrik.

Quellen

J.B. Büchel: Die Urkunden des Pfarrarchivs zu Bendern, in: JBL 12 (1912), 81–139, besonders 124.

Literatur

Schnetzler: Wirtschaftsstruktur, 1966, 196f.; Ospelt: Wirtschaftsgeschichte, 1972, 247; Wenaweser/Wanger: Industrien, 2000, 35; Merki: Wirtschaftswunder, 2007, 109.

Zitierweise

Patrick Sele, «Schuhmachergewerbe», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Schuhmachergewerbe, abgerufen am 17.2.2019.