Kämpferinnen für das Frauenstimmrecht
Im September 1983 reisten zwölf Aktivistinnen der Aktion Dornröschen zum Europarat nach Strassburg, um dort im Gespräch mit Parlamentsabgeordneten auf das fehlende Frauenstimmrecht in Liechtenstein aufmerksam zu machen. Die Reise nach Strassburg gilt als zentrales Ereignis der liechtensteinischen Frauenstimmrechtsbewegung. Vor der Abfahrt zu «Palais de l’Europe» in Strassburg v.l.: Christel Hilti-Kaufmann, Josy Clare-Vogt, Melitta Marxer-Kaiser, Irene Nigg, Helen Marxer, Susanna Reuteler-Kranz, Walli Ott-Weiss, Silvy Frick-Tanner, Regina Marxer, Barbara Rheinberger, Patricia Büchel, Foto: Evelyne Bermann (Frauenarchiv Liechtenstein, LI LI FA AD-PA 181 039-003-001).
Liechtenstein führte das das Frauenstimm- und -wahlrecht erst vor 41 Jahren ein – als allerletzter Staat in Europa. Dass es zu diesem Schritt nach einer Volksabstimmung im Jahr 1984 kam, war nicht zuletzt dem unermüdlichen politischen Einsatz vieler engagierter Frauen zu verdanken. In mehreren neuen biografischen Einträgen im Historischen Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online werden verschiedene dieser Akteurinnen nun gewürdigt. Lesen Sie dazu die neuen Artikel von Claudia Heeb-Fleck und Kathrin Wolf.
Büchel, Patricia neu
Brunhart (-Biedermann), Bernadette neu
Hilti (-Kaufmann), Christel neu
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