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Steinhauser (Steinhuser), Martin

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt. † nach 1524, aus Feldkircher Patriziat. Zwischen 1499 und 1521 wiederholt Stadtammann von Feldkirch. 1509–13 erster sulzischer Landvogt zu Vaduz und Blumenegg. 1509 und 1513 als Vorsitzender sowie 1520 und 1521 als Mitglied von Schiedsgerichten erwähnt (1509 und 1513 als Landvogt, 1520 und 1521 als Altstadtammann von Feldkirch). 1513 und 1515 als Untervogt zu Vaduz belegt, als solcher 1513 an der Aushandlung des (Doppel-)Besteuerungsabkommens zwischen Kaiser Maximilian I. und Graf Rudolf von Sulz beteiligt. Als Vogteiverwalter der Herrschaft Bludenz (Vorarlberg) begünstigte Steinhuser 1524 die Reformation, was zu seiner Absetzung führte.

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Literatur

C. Vallaster: Von Hanns Stöckli bis Dr. Heinz Bilz, in: Montfort 30 (1978), 20–35, besonders 22; Liesching/Vogt: Siegel, 1985, 166f.; Kaiser/Brunhart: Geschichte 1, 1989, 352f.; Geschichte der Stadt Bludenz, Hg. M. Tschaikner, 1996, 134; Frommelt: Gerichtsgemeinden, 2000, 107f., 125f.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Steinhauser (Steinhuser), Martin», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Steinhauser_(Steinhuser),_Martin, abgerufen am 16.2.2019.