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Synode 72

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Die Schweizer Bischofskonferenz beschloss 1969 zur Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–65) Bistumssynoden und rief die Gläubigen auf, hierzu ihre Wünsche und Anregungen mitzuteilen. 1972–75 fanden im Rahmen der Synode 72 in den einzelnen Bistümern sieben Arbeitssessionen statt. Dazu wurden in Kommissionen Papiere zu zwölf kirchlichen Themen vorbereitet. Die Synodenmitglieder waren zur Hälfte Geistliche und Religiosen, zur Hälfte Laien, aufgrund des römischen Indults vom 22.9.1969 mit gleichem Rede- und Stimmrecht. In Liechtenstein wurde für die Synode 72 des Bistums Chur eine siebenköpfige Synodengruppe gebildet. Ein Teil der Beschlüsse der einzelnen Bistümer wurde in sechs gesamtschweizerischen Delegiertenversammlungen verabschiedet, an denen eine Delegierte aus Liechtenstein teilnahm.

Quellen

S. Bistum Chur, 1977.

Literatur

Biedermann: Dekanat, 2000, 117–129; LThK 9, 32000, 1192.

Zitierweise

Franz Näscher, «Synode 72», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Synode_72, abgerufen am 23.2.2019.