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Ulmer, Andreas

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Historiker. *24.6.1880 Dornbirn (Vorarlberg), †1.11.1953 Feldkirch (Vorarlberg), katholisch, Österreicher. 1899–1905 Studium der Theologie in Innsbruck, 1903 Priesterweihe, 1905 Dr. theol. 1905–18 Priester und Religionslehrer in Feldkirch, danach Kirchenarchivar in Bregenz, ab 1945 wieder in Feldkirch. Setzte 1918–49 die von Ludwig Rapp begonnene Beschreibung des Generalvikariats Vorarlberg fort; 1930–35 Schriftleiter der Zeitschrift «Alemannia». Verfasste zahlreiche landesgeschichtliche Arbeiten, v.a. zur Kirchen- und Klostergeschichte Vorarlbergs, gelegentlich auch zur liechtensteinischen Geschichte, so «Die Burgen Alt- und Neu-Schellenberg» (Vorarlberger Landeszeitung 1925, Nr. 13). Sein grundlegendes Werk «Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins» (1925) gilt als eines der bedeutendsten Bücher der Vorarlberger Geschichtsliteratur.

Archive

Nachlass im VLA.

Literatur

M. Tiefenthaler: Kirchenarchivar Dr. A. Ulmer, in: Montfort 4 (1949), 230–243 (mit Werkverzeichnis).

Nachrufe

JbVLM 1953, 5–7.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Ulmer, Andreas», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Ulmer,_Andreas, abgerufen am 16.2.2019.

Normdaten

GND: 124398995