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Vogt, Josef

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Autor: Florin Frick | Stand: 31.12.2011

Bautechniker. *4.4.1888 Balzers, †10.1.1970 Vaduz, von Balzers. Sohn des Valentin und der Regina, geb. Vogt, sieben Geschwister, u.a. Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher Basil.  18.11.1924 Anna Wiolat (*26.4.1902, †8.7.1967), fünf Kinder. 1907–09 Zimmermannslehre in Landquart (GR), 1906–08 gewerbliche Fortbildungsschule in Mels (SG). 1911–14 Studium am Technikum Winterthur (ZH), Ingenieur. Danach war Vogt Bauleiter in Vaduz und leitete Kurse für liechtensteinische Bauhandwerker. 1916–20 Bauführer und Leiter einer Baufirma in Soldau (Ostpreussen) und 1920–28 in Mülhausen (F). 1928–55 Leiter des Liechtensteinischen Bauamts (Landestechniker). In seiner Amtszeit hatte Vogt die Oberaufsicht über sämtliche Hoch- und Tiefbauprojekte des Landes, u.a. die Rheinregulierung und den Hochwasserschutz nach der Rheinüberschwemmung 1927, die Errichtung von Rüfenschutzbauten, den Ausbau des Strassennetzes, den Bau des Binnenkanals (1931–43), des Tunnels Gnalp–Steg (1946–47) und des Saminakraftwerks (1947–49). 1930–37 Verwaltungsratspräsident der LKW, 1945–63 Vizepräsident des LRK. 1937 fürstl. liecht. goldenes Verdienstzeichen, 1943 Fürstlicher Baurat, 1956 Ritterkreuz des fürstl. liecht. Verdienstordens.

Archive

AHLFL.

Literatur

Vogt: Balzers 2, 1996, 348–350.

Nachrufe

LVbl., 31.1.1970; LVa., 3.2.1970.

Zitierweise

Florin Frick, «Vogt, Josef», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Vogt,_Josef, abgerufen am 16.2.2019.