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Wanger, Regina

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Autor: Redaktion | Stand: 31.12.2011

*20.3.1915 Schellenberg, †15.3.2008 Hauptwil (TG), von Eschen, wohnhaft in Eschen. Tochter des Josef Goop und der Balbina, geb. Elkuch, sechs Geschwister.  22.11.1941 Stefan Wanger (*25.12.1910, †28.3.1997). Kochlehre beim Frauenverein Zürich. Die vielseitig sozial engagierte Wanger gründete in Schellenberg 1938 den Blauring und 1940 die Marianische Kongregation. Sie war Präsidentin des Frauenvereins Eschen, ab 1944 Mitglied des Vorstands des Liechtensteinischen Landesverbands der Frauen und Töchter, 1945–70 Vorsteherin der franziskanischen Laiengemeinschaft (Dritter Orden) und 1954 Mitgründerin des Samaritervereins Eschen (1994 Ehrenmitglied).

1960 Initiantin sowie 1960–92 Vermittlerin des Familienhilfe- und Hauspflegevereins Eschen-Nendeln (ab 1964 Familienhilfe Unterland). Wanger besorgte in Eschen bis zur Anstellung einer Gemeindekrankenschwester 1972 die Krankenpflege. Sie gab den Anstoss zur Gründung der Jugend-Harmoniemusik Eschen (1973). Der Gemeinde Eschen vermittelte Wanger einen Bauplatz für einen Kindergarten; für dessen Errichtung sammelte sie zusammen mit dem Kirchenchor sowie der Harmoniemusik Spenden. 1979 Henri Dunant-Medaille, 1984 Rotary-Preis, Ehrenmitglied der Harmoniemusik Eschen (1988), des Trachtenvereins Eschen-Nendeln (1992) und des Turnvereins Eschen/Mauren (1993).

Archive

AHLFL.

Literatur

A. Brunhart: Helfen wo Not ist, 1996, 18f.; A.P. Goop: Regina Wanger geb. Goop, in: Eintracht 37 (2004), 29.

Nachrufe

LVa., 11.6.2008.

Zitierweise

Redaktion, «Wanger, Regina», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Wanger,_Regina, abgerufen am 23.2.2019.