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Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)

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Autor: Roland Marxer | Stand: 31.12.2011

Die 1967 gegründete WIPO (World Intellectual Property Organization) geht zurück auf die Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (1883) und die Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst (1886). Seit 1974 ist sie eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO) mit Sitz in Genf. Ziel ist der weltweite Schutz des geistigen Eigentums, u.a. durch den Abschluss internationaler Verträge und einen internationalen Registrierungsdienst. Liechtenstein trat der WIPO am 17.2.1972 bei. Aufgrund des Patentschutzvertrags mit der Schweiz von 1978 (in Kraft seit 1980) ist Liechtenstein in deren Patentrechtspolitik eingebunden. In anderen Bereichen des geistigen Eigentums vertritt Liechtenstein Positionen, die (auch im Hinblick auf den Zollanschlussvertrag) jenen der Schweiz entsprechen.

Quellen

Rech Reg 1972–.

Literatur

K. Gey-Ritter: Internationalrechtliche und europarechtliche Aspekte des liechtensteinischen Immaterialgüterrechts, 1999; G. Unser: Die UNO, 72004; Ziele und Prioritäten der liechtensteinischen Aussenpolitik, Hg. Regierung des Fürstentums Liechtenstein, 2008.

Zitierweise

Roland Marxer, «Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Weltorganisation_für_geistiges_Eigentum_(WIPO), abgerufen am 17.2.2019.