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Wohlwend

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Autor: Jürgen Schindler | Stand: 31.12.2011

Geschlecht aus Eschen, Gamprin, Mauren und Schellenberg. 1990 trugen in Liechtenstein 258 Personen den Namen Wohlwend. Erstmals erwähnt 1566. Stammgemeinde der Wohlwend in Liechtenstein ist Gamprin.

a) Eschen: Das Geschlecht wanderte Ende 18. Jahrhundert aus Gamprin zu (ein Stamm).

b) Gamprin: Für den ersten Stamm kann ab dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts eine zusammenhängende Genealogie erstellt werden. Ende 18. Jahrhundert zweigte eine Linie nach Eschen ab. Die Genealogie des zweiten Stamms reicht ebenfalls ins dritte Viertel des 18. Jahrhunderts zurück. Aus ihm geht der Landtagsabgeordnete und Eschner Gemeindevorsteher Günther hervor.

c) Mauren: Der Landweibel Johann (1782–1853) aus Schellenberg erwarb 1804 das Gemeindebürgerrecht von Mauren und begründete mit seiner Ehefrau Kreszenz Matt das Geschlecht der Wohlwend aus Mauren.

d) Schellenberg: Das Geschlecht wanderte im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts aus Gamprin zu. Aus dem weitverzweigten Stamm gehen – aus jeweils anderer Linie – der Gemeindevorsteher Matthäus, der Landtagsabgeordnete Johann und der Gemeindevorsteher Norman hervor. Die Linie nach Franz Josef (1861–1940), der auch die Landtagsabgeordnete Renate angehört, führt in der vierten Generation das Gasthaus zur «Krone».

Literatur

Tschugmell: Maurer Geschlechter, 1931, 100; Stammtafeln Gamprin, 1995; Eschner Familienbuch, 1997; Familienstammbuch Mauren 2, 2004; R. Goop: Menschen am Schellenberg 1, 2005, 125–132; FLNB II/4, 448–450.

Zitierweise

Jürgen Schindler, «Wohlwend», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Wohlwend, abgerufen am 15.2.2019.