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Wohlwend, Johann

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Autor: Donat Büchel | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter. *6.12.1872 Schellenberg, †24.9.1960 Schellenberg, von Schellenberg. Sohn des Landwirts Andreas und der Ursula, geb. Ritter, zwei Schwestern.  23.11.1903 Philomena Meier (*26.6.1877, †13.3.1975), sechs Kinder. Lehrerausbildung in Feldkirch, danach Landwirt. 1903–18, 1921–27 und 1930–36 Schellenberger Gemeinderat (ab 1915 jeweils Vizevorsteher), 1916–28 Vermittler-Stellvertreter. 1910–14 stv. Landtagsabgeordneter, 1914–22 Landtagsabgeordneter (ab 1918 FBP, 1918 vom Fürsten ernannt). Zusammen mit den anderen fürstlichen Abgeordneten legte Wohlwend nach dem Novemberputsch vom 7.11.1918 aus Protest gegen die verfassungswidrigen Vorkommnisse sein Mandat vorübergehend nieder. 1919–22 Richter am Landgericht und 1934–45 am Obergericht. 1892–1917 Dirigent des Kirchenchors Schellenberg und Organist. Wohlwend sprach Englisch, Französisch sowie Italienisch und erteilte Auswanderungswilligen Englischunterricht. 1920 Regierungsjubiläums-Erinnerungsmedaille, verliehen von Fürst Johann II.

Literatur

Vogt: Landtag, 21988; Schlossabmachungen, 1996, 67.

Nachrufe

LVa., 28.9.1960; LVbl., 29.9.1960.

Zitierweise

Donat Büchel, «Wohlwend, Johann», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Wohlwend,_Johann, abgerufen am 15.2.2019.