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Wranau (Gruft, tschech. Vranov)

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Autorin: Evelin Oberhammer | Stand: 31.12.2011

Gerichtsbezirk Brno-okolí (CZ). Wallfahrtskirche seit 1240. 1617–36 Ausbau der Marienkirche und Anlage einer Familiengruft im Auftrag Fürst Maximilians von Liechtenstein. Ein angeschlossenes, neu errichtetes Kloster wurde 1633 dem Paulanerorden übergeben und entsprechend dotiert. 1819 durch den Bau einer neuen, mit der alten Begräbnisstätte verbundenen repräsentativen Gruft wesentlich erweitert. Grablege aller regierenden Fürsten von Liechtenstein von Karl I. (†1627) bis Franz I. (†1938); letzte Beisetzung: Prinzessin Maria Benedikta von Liechtenstein (†1992).

Literatur

H. Bohatta: Liechtensteinische Bibliographie, in: JBL 13 (1913), 63–237, hier 230–232; Vranov u Brna, 1988.

Zitierweise

Evelin Oberhammer, «Wranau (Gruft, tschech. Vranov)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Wranau_(Gruft,_tschech._Vranov), abgerufen am 23.2.2019.