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Alpila (Alp): Unterschied zwischen den Versionen

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== Literatur ==
 
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Die Namen der Gemeinden Triesenberg, Vaduz, Schaan, Triesen 1999 (FLNB I/2), S. 457–459.<br />
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Die Namen der Gemeinden Triesenberg, Vaduz, Schaan, Vaduz 1999 (FLNB I/2), S. 457–459.<br />
  
 
* ''Lorenz Jehle:'' Alpila – ein Schaaner Juwel. Eine Skizze, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1995, S. 39–54.
 
* ''Lorenz Jehle:'' Alpila – ein Schaaner Juwel. Eine Skizze, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1995, S. 39–54.
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== Externe Links ==
 
== Externe Links ==
 
* [http://geodaten.llv.li/geoportal/flurnamenkarte.html Geodatenportal], Amt für Bau und Infrastruktur, Liechtensteinische Landesverwaltung.<br />
 
* [http://geodaten.llv.li/geoportal/flurnamenkarte.html Geodatenportal], Amt für Bau und Infrastruktur, Liechtensteinische Landesverwaltung.<br />

Aktuelle Version vom 1. Juni 2021, 14:16 Uhr

Autor: Lorenz Jehle | Stand: 31.12.2011

Ehemalige Alp. Gemeinde Schaan, 1421 m ü.M., am Westabhang der Drei Schwestern. Der Name leitet sich von alträtoromanisch alpiglia her und bedeutet «kleine Alp», «Älple». Am 13.11.1625 bestätigte Andreas Schierser von Schaan die ihm von Graf Kaspar von Hohenems ausgestellte Erlaubnis, sein ob Schaan gelegenes Gut Alpila als Maiensäss zu nutzen. 1650 verkaufte Christian Tschabrun von Schaan Alpila an den Feldkircher Bürger und Ratsherrn Francisc Rainoldt von Baubawohl. Wie lange Alpila alpwirtschaftlich genutzt wurde, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. In der ersten umfassenden Darstellung der liechtensteinischen Alpen von Klenze 1879 wird Alpila nicht mehr erwähnt. Das heutige Brauchtum der «Fronleichnamsbrötle» oder «Üsiherrgottsbrötle» (Abgabe eines Brötchens an die Kirchenbesucher am Fronleichnamstag durch die Gemeinde) geht laut mündlicher Überlieferung auf eine Auflage beim Verkauf von Alpila an die Gemeinde Schaan zurück, dessen Datum nicht bekannt ist. Heute ist das Gebiet von Alpila bewaldet und bildet ein eigenes Jagdrevier. 1938–61 wurde in Schaan ein liechtensteinisches Erfrischungsgetränk unter dem Namen «Alpila» produziert; ein Projekt der Mineralwasserproduktion kam 1994 nicht zur Ausführung.

Archive

  • Liechtensteinisches Landesarchiv, Vaduz (LI LA).
  • Gemeindearchiv Schaan (GAS).

Literatur

  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Die Namen der Gemeinden Triesenberg, Vaduz, Schaan, Vaduz 1999 (FLNB I/2), S. 457–459.
  • Lorenz Jehle: Alpila – ein Schaaner Juwel. Eine Skizze, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1995, S. 39–54.

Externe Links

Zitierweise

Lorenz Jehle, «Alpila (Alp)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Alpila_(Alp), abgerufen am 20.9.2021.