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Autorin: Nidija Felice | Stand: 31.12.2011

Naturschutzgebiet. Gemeinde Ruggell, 1,1 ha, 431 m ü.M. Name von althochdeutsch ouwia (Land am Wasser). Unterschutzstellung 1978. Parkartig bestockte Flachmoorparzelle auf Rheinschotter-Untergrund, beherbergt letzte natürliche Elemente der Auenlandschaft: mächtige Waldföhren, Silberweiden, Hängebirken und Stieleichen sowie wechselfeuchte Pfeifengraswiesen mit Sibirischer Schwertlilie. Nutzung als Streuemahd, umgeben von intensiver Landwirtschaft. Gefährdet durch Fahrspuren landwirtschaftlicher Maschinen und Eutrophierung aus Kulturland.

Literatur

  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 4: Die Namen der Gemeinden Gamprin, Schellenberg, Ruggell, Vaduz 1999, S. 294f.
  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 5: Lexikon der in den Namen enthaltenen Wörter, Vaduz 1999, S. 31f.
  • Inventar der Naturvorrangflächen des Fürstentums Liechtenstein, Auftraggeber: Regierung des Fürstentums Liechtenstein/Landesforstamt, bearb. von Mario F. Broggi et al., Vaduz [1993], Objekt B 11.4.

Externe Links

Zitierweise

Nidija Felice, «Au», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Au, abgerufen am 26.6.2022.