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Beck, Johann (1907–1992): Unterschied zwischen den Versionen

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__NOTOC__Landtagsabgeordneter. <nowiki>*</nowiki>24.4.1907 Triesenberg, †29.1.1992 Spital Vaduz, von Triesenberg, wohnhaft in Triesenberg. Sohn des Gemeinderats und -kassiers Johann und der Lucia, geb. Erne, drei Geschwister, u.a. Landtagsabgeordneter [[Beck, Wendelin|Wendelin]]. <big>⚭</big> 18.4.1940 Maria Schädler (<nowiki>*</nowiki>20.2.1908, †5.10.1996), drei Kinder. Realschule Vaduz, danach mehrere Jahre als Saisonnier in der Ost- und Innerschweiz, wo er den Gipserberuf erlernte. 1938–40 (nebenamtlicher) Präsident des Liechtensteinischen Arbeiterverbands und 1940–73 Leiter des liechtensteinischen Arbeitsamts, was ihm den Übernamen «Arbeitsminister» einbrachte. Beck lehnte die Zuteilung von Arbeitsstellen nach Parteiangehörigkeit ab. 1939–45 Landtagsabgeordneter (VU), auf der Liste für die [[Stille Wahl|stille Wahl]], zeitweilig Mitglied der Finanzkommission und des Landesausschusses. 1948–73 Mitglied des Ortsschulrats von Triesenberg, 1960–63 und 1966–75 Vizevorsteher. 1968 Mitgründer und bis 1976 Präsident der Familienhilfe Triesenberg. Beck schrieb Mundartbeiträge für die Triesenberger heimatkundliche Reihe «Heimelige Zeiten». Er war über die Parteigrenzen hinaus anerkannt als gerechte, vermittelnde Persönlichkeit.
 
__NOTOC__Landtagsabgeordneter. <nowiki>*</nowiki>24.4.1907 Triesenberg, †29.1.1992 Spital Vaduz, von Triesenberg, wohnhaft in Triesenberg. Sohn des Gemeinderats und -kassiers Johann und der Lucia, geb. Erne, drei Geschwister, u.a. Landtagsabgeordneter [[Beck, Wendelin|Wendelin]]. <big>⚭</big> 18.4.1940 Maria Schädler (<nowiki>*</nowiki>20.2.1908, †5.10.1996), drei Kinder. Realschule Vaduz, danach mehrere Jahre als Saisonnier in der Ost- und Innerschweiz, wo er den Gipserberuf erlernte. 1938–40 (nebenamtlicher) Präsident des Liechtensteinischen Arbeiterverbands und 1940–73 Leiter des liechtensteinischen Arbeitsamts, was ihm den Übernamen «Arbeitsminister» einbrachte. Beck lehnte die Zuteilung von Arbeitsstellen nach Parteiangehörigkeit ab. 1939–45 Landtagsabgeordneter (VU), auf der Liste für die [[Stille Wahl|stille Wahl]], zeitweilig Mitglied der Finanzkommission und des Landesausschusses. 1948–73 Mitglied des Ortsschulrats von Triesenberg, 1960–63 und 1966–75 Vizevorsteher. 1968 Mitgründer und bis 1976 Präsident der Familienhilfe Triesenberg. Beck schrieb Mundartbeiträge für die Triesenberger heimatkundliche Reihe «Heimelige Zeiten». Er war über die Parteigrenzen hinaus anerkannt als gerechte, vermittelnde Persönlichkeit.
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
Bucher: Familienchronik Triesenberg 2, 1986, 173, 222; Vogt: Landtag, <sup><small>2</small></sup>1988; Geiger: Krisenzeit, <sup><small>2</small></sup>2000.
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* ''Peter Geiger:'' Krisenzeit. Liechtenstein in den Dreissigerjahren 1928-1939, Vaduz/Zürich <sup><small>2</small></sup>2000.
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* ''Paul Vogt:'' 125 Jahre Landtag, hg. vom Landtag des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz <sup><small>2</small></sup>1988. <br />
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* ''Engelbert Bucher:'' Familienchronik der Walsergemeinde Triesenberg 1650-1984, Bd. 2, Triesenberg 1986, S. 173, 222. <br />
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== Nachrufe ==
 
== Nachrufe ==
LVa., 12.2.1992; LVbl., 13.2.1992.
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* Liechtensteiner Vaterland, 12.2.1992. <br />
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* Liechtensteiner Volksblatt, 13.2.1992.

Aktuelle Version vom 24. Juli 2020, 11:10 Uhr

Autor: Donat Büchel | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter. *24.4.1907 Triesenberg, †29.1.1992 Spital Vaduz, von Triesenberg, wohnhaft in Triesenberg. Sohn des Gemeinderats und -kassiers Johann und der Lucia, geb. Erne, drei Geschwister, u.a. Landtagsabgeordneter Wendelin.  18.4.1940 Maria Schädler (*20.2.1908, †5.10.1996), drei Kinder. Realschule Vaduz, danach mehrere Jahre als Saisonnier in der Ost- und Innerschweiz, wo er den Gipserberuf erlernte. 1938–40 (nebenamtlicher) Präsident des Liechtensteinischen Arbeiterverbands und 1940–73 Leiter des liechtensteinischen Arbeitsamts, was ihm den Übernamen «Arbeitsminister» einbrachte. Beck lehnte die Zuteilung von Arbeitsstellen nach Parteiangehörigkeit ab. 1939–45 Landtagsabgeordneter (VU), auf der Liste für die stille Wahl, zeitweilig Mitglied der Finanzkommission und des Landesausschusses. 1948–73 Mitglied des Ortsschulrats von Triesenberg, 1960–63 und 1966–75 Vizevorsteher. 1968 Mitgründer und bis 1976 Präsident der Familienhilfe Triesenberg. Beck schrieb Mundartbeiträge für die Triesenberger heimatkundliche Reihe «Heimelige Zeiten». Er war über die Parteigrenzen hinaus anerkannt als gerechte, vermittelnde Persönlichkeit.

Literatur

  • Peter Geiger: Krisenzeit. Liechtenstein in den Dreissigerjahren 1928-1939, Vaduz/Zürich 22000.
  • Paul Vogt: 125 Jahre Landtag, hg. vom Landtag des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 21988.
  • Engelbert Bucher: Familienchronik der Walsergemeinde Triesenberg 1650-1984, Bd. 2, Triesenberg 1986, S. 173, 222.

Nachrufe

  • Liechtensteiner Vaterland, 12.2.1992.
  • Liechtensteiner Volksblatt, 13.2.1992.