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Bettlerjoch: Unterschied zwischen den Versionen

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__NOTOC__Auf der Alp [[Gritsch]] (Gemeinde Schaan) zwischen Augstenberg und Naafkopf gelegener Grenzpass (Liechtenstein/Österreich), 2108 m ü.M., der von Gritsch in den Nenzinger Himmel (Vorarlberg) führt. Der Name stammt von den sogenannten Schmalzbettlern, deren Weg der Sage nach und wohl auch in der Realität vom Nenzinger Himmel kommend über das Bettlerjoch auf die Liechtensteiner Alpen führte, wo sie u.a. Schmalz (Butter) erbettelten. Der Bergübergang wurde wohl auch von Schmugglern benutzt. Auf dem Grat steht die [[Pfälzerhütte]]. Auf der Balzner Alp Matta gibt es den Bergsattel ''Bettlerjöchle'' (2000 m ü.M.); dieser Name geht ebenfalls auf die Schmalzbettler zurück.
 
__NOTOC__Auf der Alp [[Gritsch]] (Gemeinde Schaan) zwischen Augstenberg und Naafkopf gelegener Grenzpass (Liechtenstein/Österreich), 2108 m ü.M., der von Gritsch in den Nenzinger Himmel (Vorarlberg) führt. Der Name stammt von den sogenannten Schmalzbettlern, deren Weg der Sage nach und wohl auch in der Realität vom Nenzinger Himmel kommend über das Bettlerjoch auf die Liechtensteiner Alpen führte, wo sie u.a. Schmalz (Butter) erbettelten. Der Bergübergang wurde wohl auch von Schmugglern benutzt. Auf dem Grat steht die [[Pfälzerhütte]]. Auf der Balzner Alp Matta gibt es den Bergsattel ''Bettlerjöchle'' (2000 m ü.M.); dieser Name geht ebenfalls auf die Schmalzbettler zurück.
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 1: Balzers, Triesen, Vaduz 1999 (FLNB I/1), S. 33. <br />
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 1: Balzers, Triesen, Triesen 1999 (FLNB I/1), S. 33. <br />
* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Triesenberg, Vaduz, Schaan, Vaduz 1999 (FLNB I/2), S. 475.
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Triesenberg, Vaduz, Schaan, Triesen 1999 (FLNB I/2), S. 475.
 
* ''Alexander Frick:'' Wie das Bettlerjoch zu seinem Namen kam, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1978, S. 40f. <br />
 
* ''Alexander Frick:'' Wie das Bettlerjoch zu seinem Namen kam, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1978, S. 40f. <br />
 
* ''Alexander Frick:'' Wie das Bettlerjoch zu seinem Namen kam, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1951, S. 17–27 <br />
 
* ''Alexander Frick:'' Wie das Bettlerjoch zu seinem Namen kam, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1951, S. 17–27 <br />

Aktuelle Version vom 6. Februar 2020, 13:39 Uhr

Autor: Herbert Hilbe | Stand: 31.12.2011

Auf der Alp Gritsch (Gemeinde Schaan) zwischen Augstenberg und Naafkopf gelegener Grenzpass (Liechtenstein/Österreich), 2108 m ü.M., der von Gritsch in den Nenzinger Himmel (Vorarlberg) führt. Der Name stammt von den sogenannten Schmalzbettlern, deren Weg der Sage nach und wohl auch in der Realität vom Nenzinger Himmel kommend über das Bettlerjoch auf die Liechtensteiner Alpen führte, wo sie u.a. Schmalz (Butter) erbettelten. Der Bergübergang wurde wohl auch von Schmugglern benutzt. Auf dem Grat steht die Pfälzerhütte. Auf der Balzner Alp Matta gibt es den Bergsattel Bettlerjöchle (2000 m ü.M.); dieser Name geht ebenfalls auf die Schmalzbettler zurück.

Literatur

  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 1: Balzers, Triesen, Triesen 1999 (FLNB I/1), S. 33.
  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Triesenberg, Vaduz, Schaan, Triesen 1999 (FLNB I/2), S. 475.
  • Alexander Frick: Wie das Bettlerjoch zu seinem Namen kam, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1978, S. 40f.
  • Alexander Frick: Wie das Bettlerjoch zu seinem Namen kam, in: Bergheimat. Jahresschrift des Liechtensteiner Alpenvereins, Schaan 1951, S. 17–27

Externe Links

Geodatenportal, Amt für Bau und Infrastruktur, Liechtensteinische Landesverwaltung Liechtensteiner Namenbuch online

Zitierweise

Herbert Hilbe, «Bettlerjoch», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Bettlerjoch, abgerufen am 25.2.2020.