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Güediga

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Autorin: Martina Sochin D’Elia | Stand: 31.12.2011

Hügel nordöstlich des Dorfs Eschen auf dem Eschnerberg an der Gemeindegrenze zu Mauren, Gemeinde Eschen, 500 m ü.M. 1363 erstmals erwähnt als «Güdingen». Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Hochgericht (Richtstätte) der Herrschaft Schellenberg bzw. des Unterlands, letzte Hinrichtung in Liechtenstein: Barbara Erni am 26.2.1785. Schauplatz der Sage der «Geldsucher von Güediga».

Literatur

  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 3: Die Namen der Gemeinden Planken, Eschen, Mauren, Vaduz 1999 (FLNB I/3), S. 173f.
  • Otto Seger: Sagen aus Liechtenstein, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 65 (1966), S 10f.
  • Albert Schädler: Die alten Rechtsgewohnheiten und Landsordnungen der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg, sowie des nachherigen Fürstentums Liechtenstein, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 5 (1905), S. 39–86, hier S. 67.

Externe Links

Geodatenportal, Amt für Bau und Infrastruktur, Liechtensteinische Landesverwaltung Liechtensteiner Namenbuch online

Zitierweise

Martina Sochin D’Elia, «Güediga», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: <https://historisches-lexikon.li//G%C3%BCediga>, abgerufen am 30.11.2022.