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Gampriner Seelein (Gampriner Seele): Unterschied zwischen den Versionen

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Naturschutzgebiet. Gemeinde Gamprin, 2,59 ha, 435 m ü.M., seit 1961 unter Naturschutz. Das Gampriner Seelein entstand beim Rheinhochwasser 1927 (→ [[Überschwemmungen]]) durch Auskolkung an der Engstelle zwischen Eschnerberg und Rhein. Es ist mit einer Wasserfläche von 1,37 ha das grösste natürlich entstandene stehende Gewässer Liechtensteins. 1979–80 wurde der bis dahin reine Grundwassersee saniert, um die Austrocknung infolge Rheinsohlen- bzw. Grundwasserabsenkung zu verhindern (Ausbaggerung der Feinsedimente, Wasserdotation vom Binnenkanal). Das Gampriner Seelein ist Lebensraum für eine wertvolle Wasserflora und -fauna, der Verlandungsgürtel und Galeriewaldsaum für Vögel und Kleintiere.
 
Naturschutzgebiet. Gemeinde Gamprin, 2,59 ha, 435 m ü.M., seit 1961 unter Naturschutz. Das Gampriner Seelein entstand beim Rheinhochwasser 1927 (→ [[Überschwemmungen]]) durch Auskolkung an der Engstelle zwischen Eschnerberg und Rhein. Es ist mit einer Wasserfläche von 1,37 ha das grösste natürlich entstandene stehende Gewässer Liechtensteins. 1979–80 wurde der bis dahin reine Grundwassersee saniert, um die Austrocknung infolge Rheinsohlen- bzw. Grundwasserabsenkung zu verhindern (Ausbaggerung der Feinsedimente, Wasserdotation vom Binnenkanal). Das Gampriner Seelein ist Lebensraum für eine wertvolle Wasserflora und -fauna, der Verlandungsgürtel und Galeriewaldsaum für Vögel und Kleintiere.
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* Mit offenen Augen durch Liechtenstein. Wanderbuch, hg. Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz, Vaduz 2000, S. 193–195.<br />
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* Mit offenen Augen durch Liechtenstein. Wanderbuch, hg. von der Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz, Vaduz 2000, S. 193–195.<br />
 
* Inventar der Naturvorrangflächen des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 1993, Objekt B 8.2. <br />
 
* Inventar der Naturvorrangflächen des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 1993, Objekt B 8.2. <br />
 
* ''Mario Broggi:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_86/4/LOG_0005/ Der Landschaftswandel im Talraum des Fürstentums Liechtenstein. Der Einfluss von Siedlungsentwicklung und Landnutzung auf die Landschaft aus raumplanerisch-ökologischer Sicht dargestellt am Beispiel des Alpenrheintals im Fürstentum Liechtenstein], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 86 (1986), S. 7-325, hier S. 41, 45. <br />
 
* ''Mario Broggi:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_86/4/LOG_0005/ Der Landschaftswandel im Talraum des Fürstentums Liechtenstein. Der Einfluss von Siedlungsentwicklung und Landnutzung auf die Landschaft aus raumplanerisch-ökologischer Sicht dargestellt am Beispiel des Alpenrheintals im Fürstentum Liechtenstein], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 86 (1986), S. 7-325, hier S. 41, 45. <br />
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== Zitierweise ==
 
== Zitierweise ==
 
<small>Gertrud Haidvogl, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gampriner_Seelein_(Gampriner_Seele), abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Gertrud Haidvogl, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gampriner_Seelein_(Gampriner_Seele), abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Version vom 14. Februar 2020, 13:34 Uhr

Autorin: Gertrud Haidvogl | Stand: 31.12.2011

Naturschutzgebiet. Gemeinde Gamprin, 2,59 ha, 435 m ü.M., seit 1961 unter Naturschutz. Das Gampriner Seelein entstand beim Rheinhochwasser 1927 (→ Überschwemmungen) durch Auskolkung an der Engstelle zwischen Eschnerberg und Rhein. Es ist mit einer Wasserfläche von 1,37 ha das grösste natürlich entstandene stehende Gewässer Liechtensteins. 1979–80 wurde der bis dahin reine Grundwassersee saniert, um die Austrocknung infolge Rheinsohlen- bzw. Grundwasserabsenkung zu verhindern (Ausbaggerung der Feinsedimente, Wasserdotation vom Binnenkanal). Das Gampriner Seelein ist Lebensraum für eine wertvolle Wasserflora und -fauna, der Verlandungsgürtel und Galeriewaldsaum für Vögel und Kleintiere.

Literatur

Zitierweise

Gertrud Haidvogl, «Gampriner Seelein (Gampriner Seele)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gampriner_Seelein_(Gampriner_Seele), abgerufen am 24.2.2020.