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Gilm von Rosenegg, Franz Michael Heinrich: Unterschied zwischen den Versionen

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Landvogt. * Bludenz, † 5.8.1814 Feldkirch. Sohn des Bludenzer Notars und Untervogts Franz Josef und der Klara Seeger. <big>⚭</big> 1) Maria Anna Elise von Gerbert (*1752, †1778), Tochter des Feldkircher Oberzollers Lukas Christoph; sie stiftete einen Altar für die Kapelle St. Florin in Vaduz, 2) Maria Katharina Stöckler von Stöcklern. 1755–58 Studium der Rechte in Freiburg i.Br. (lic. iur. utr.). 1769–75 Untervogt und Richter am Stadt- und Landgericht in Bludenz, 1770 auch Rentmeister. 1775–88 liechtensteinischer Landvogt. Gilm von Rosenegg war ein tüchtiger Beamter: 1776 renovierte er das neue Amtshaus in Vaduz, wo er residierte. Er liess die Landstrasse neu anlegen, führte 1780 die Veranstaltung geistlicher Exerzitien ein und 1782 die Trennung von Allodial- und Fideikommissvermögen des Fürsten in Vaduz durch. 1784 verfasste Gilm von Rosenegg oder Rentmeister [[Fritz, Josef (Johann Josef)|Josef Fritz]] eine Landesbeschreibung Liechtensteins für Fürst [[Liechtenstein, Alois I. Josef von|Alois I. von Liechtenstein]]. Ab 1789 war Gilm von Rosenegg pensioniert.
 
Landvogt. * Bludenz, † 5.8.1814 Feldkirch. Sohn des Bludenzer Notars und Untervogts Franz Josef und der Klara Seeger. <big>⚭</big> 1) Maria Anna Elise von Gerbert (*1752, †1778), Tochter des Feldkircher Oberzollers Lukas Christoph; sie stiftete einen Altar für die Kapelle St. Florin in Vaduz, 2) Maria Katharina Stöckler von Stöcklern. 1755–58 Studium der Rechte in Freiburg i.Br. (lic. iur. utr.). 1769–75 Untervogt und Richter am Stadt- und Landgericht in Bludenz, 1770 auch Rentmeister. 1775–88 liechtensteinischer Landvogt. Gilm von Rosenegg war ein tüchtiger Beamter: 1776 renovierte er das neue Amtshaus in Vaduz, wo er residierte. Er liess die Landstrasse neu anlegen, führte 1780 die Veranstaltung geistlicher Exerzitien ein und 1782 die Trennung von Allodial- und Fideikommissvermögen des Fürsten in Vaduz durch. 1784 verfasste Gilm von Rosenegg oder Rentmeister [[Fritz, Josef (Johann Josef)|Josef Fritz]] eine Landesbeschreibung Liechtensteins für Fürst [[Liechtenstein, Alois I. Josef von|Alois I. von Liechtenstein]]. Ab 1789 war Gilm von Rosenegg pensioniert.
 
== Archive ==
 
== Archive ==
VLA.
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* Vorarlberger Landesarchiv, Bregenz (VLA).
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
Banko: [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_37/49/LOG_0006/ Landvögte], 1937, 57, 60; Schuppler/Ospelt: [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_75/226/LOG_0014/ Beschreibung 1815], 1975, 398; G. Brunner: [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_82/198/LOG_0008/ Die heraldischen Denkmäler auf Schloss Vaduz], in: JBL 82 (1982), 203– 252, bes. 239f.; Geschichte der Stadt Bludenz, Hg. M. Tschaikner, 1996, 408, 520.
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* Geschichte der Stadt Bludenz, Hg. M. Tschaikner, 1996, 408, 520.
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* ''Gregor Brunner:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_82/198/LOG_0008/ Die heraldischen Denkmäler auf Schloss Vaduz], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 82 (1982), S. 203– 252, hier S. 239f. <br />
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* ''Josef Schuppler:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_75/226/LOG_0014/ : Die Landesbeschreibung des Landvogts Josef Schuppler aus dem Jahre 1815, Textedition mit Einleitung], hg. von Alois Ospelt, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 75 (1975), S. 189–461, hier S. 398. <br />
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* ''Julius Banko:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_37/49/LOG_0006/ Zur Geschichte der liechtensteinischen Landvögte im 18. Jahrhundert], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 37 (1937), S. 51–64, hier S. 57, 60. <br />
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== Zitierweise ==
 
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<small>Karl Heinz Burmeister, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gilm_von_Rosenegg,_Franz_Michael_Heinrich, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Karl Heinz Burmeister, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gilm_von_Rosenegg,_Franz_Michael_Heinrich, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 24. März 2020, 15:26 Uhr

Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt. * Bludenz, † 5.8.1814 Feldkirch. Sohn des Bludenzer Notars und Untervogts Franz Josef und der Klara Seeger.  1) Maria Anna Elise von Gerbert (*1752, †1778), Tochter des Feldkircher Oberzollers Lukas Christoph; sie stiftete einen Altar für die Kapelle St. Florin in Vaduz, 2) Maria Katharina Stöckler von Stöcklern. 1755–58 Studium der Rechte in Freiburg i.Br. (lic. iur. utr.). 1769–75 Untervogt und Richter am Stadt- und Landgericht in Bludenz, 1770 auch Rentmeister. 1775–88 liechtensteinischer Landvogt. Gilm von Rosenegg war ein tüchtiger Beamter: 1776 renovierte er das neue Amtshaus in Vaduz, wo er residierte. Er liess die Landstrasse neu anlegen, führte 1780 die Veranstaltung geistlicher Exerzitien ein und 1782 die Trennung von Allodial- und Fideikommissvermögen des Fürsten in Vaduz durch. 1784 verfasste Gilm von Rosenegg oder Rentmeister Josef Fritz eine Landesbeschreibung Liechtensteins für Fürst Alois I. von Liechtenstein. Ab 1789 war Gilm von Rosenegg pensioniert.

Archive

  • Vorarlberger Landesarchiv, Bregenz (VLA).

Literatur

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Gilm von Rosenegg, Franz Michael Heinrich», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gilm_von_Rosenegg,_Franz_Michael_Heinrich, abgerufen am 7.4.2020.