Grentzing von Strassberg, Josef (Franz Josef)

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt und Fürstlicher Gesandter. * um 1666 Feldkirch oder dessen Umgebung, † 23.7.1729 Vaduz. Aus einem Feldkircher Patriziergeschlecht.  1698 Maria Katharina von Pappus (*1676), Tochter des Franz Apronian, Vogteiverwalters der Herrschaft Bregenz.

1672–1781 Studium am Lyzeum in Feldkirch und ab 1683 der Physik in Dillingen (D). Vor 1698 Forstmeister der Vorarlbergischen Herrschaften, 1715–1719 Landvogt zu Vaduz. Er nahm seinen Abschied, da er mit den radikalen Reformen des fürstlichen Kommissars Stephan Christoph Harpprechts von Harpprechtstein nicht einverstanden war. Grentzing von Strassberg war 1715–1717 Gesandter des Fürsten von Liechtenstein auf den Versammlungen des Schwäbischen Kreises.

Literatur

  • Thomas Schulz: Liechtenstein im Schwäbischen Kreis, in: Liechtenstein – Fürstliches Haus und staatliche Ordnung. Geschichtliche Grundlagen und moderne Perspektiven, hg. von Volker Press und Dietmar Willoweit, Vaduz/München/Wien 1987, 21988, S. 311–328, hier S. 327.
  • Julius Banko: Zur Geschichte der liechtensteinischen Landvögte im 18. Jahrhundert, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 37 (1937), S. 51–64, bes. S. 54.
  • A. Schmid: Die Freiherrn von Pappus in Rankweil, 1904, 30f.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Grentzing von Strassberg, Josef (Franz Josef)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Grentzing_von_Strassberg,_Josef_(Franz_Josef), abgerufen am 7.2.2026.