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Guggerboda: Unterschied zwischen den Versionen

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__NOTOC__Einstiger Weiler, Gemeinde Triesenberg, mit den beiden Teilen Undera Guggerboda (1100 m ü.M.) und Obera Guggerboda (1150 m ü.M.); heute Waldlichtung südöstlich des Dorfzentrums. Name zu mundartlich ''Gugger'' (Kuckuck; Boden, wo der Kuckuck ruft). Erste urkundliche Erwähnung 1510 als ''gugerboden'' (Verkauf eines Güterteils). Eine Besiedlung ist nur für 1510 und 1573 nachgewiesen. 1558 verkauften die Grafen [[Sulz, Wilhelm V. von|Wilhelm V.]] und [[Sulz, Alwig IX. von|Alwig IX. von Sulz]] an einige Walser ein Gut auf Guggerboda, das diese vorher als Lehen innegehabt hatten. Im Gebiet Guggerboda kam es oft zu Grenzstreitigkeiten zwischen Triesenberg und Triesen.
 
__NOTOC__Einstiger Weiler, Gemeinde Triesenberg, mit den beiden Teilen Undera Guggerboda (1100 m ü.M.) und Obera Guggerboda (1150 m ü.M.); heute Waldlichtung südöstlich des Dorfzentrums. Name zu mundartlich ''Gugger'' (Kuckuck; Boden, wo der Kuckuck ruft). Erste urkundliche Erwähnung 1510 als ''gugerboden'' (Verkauf eines Güterteils). Eine Besiedlung ist nur für 1510 und 1573 nachgewiesen. 1558 verkauften die Grafen [[Sulz, Wilhelm V. von|Wilhelm V.]] und [[Sulz, Alwig IX. von|Alwig IX. von Sulz]] an einige Walser ein Gut auf Guggerboda, das diese vorher als Lehen innegehabt hatten. Im Gebiet Guggerboda kam es oft zu Grenzstreitigkeiten zwischen Triesenberg und Triesen.
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
[http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000021163/1/LOG_0000/ LUB I/4], 255f., 341f.; [http://www.lub.li/ LUB II].
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* [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000021163/1/LOG_0000/ Liechtensteinisches Urkundenbuch, Teil I: Von den Anfängen bis zum Tod Bischof Hartmanns von Werdenberg-Sargans-Vaduz 1416], Bd. 4: Aus den Archiven des Fürstentums Liechtenstein, bearb. von Georg Malin, Vaduz 1963/1965 (LUB I/4), S. 255f., 341f. <br />
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* [http://www.lub.li/ Liechtensteinisches Urkundenbuch, Teil II: Die Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis, 1416–1510], bearb. von Claudius Gurt (LUB II digital).
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
E. Bucher: Walsersiedlungen in Liechtenstein, 1992, 44; FLNB I/2, 110f.
 
E. Bucher: Walsersiedlungen in Liechtenstein, 1992, 44; FLNB I/2, 110f.

Version vom 19. Mai 2020, 12:18 Uhr

Autor: Herbert Hilbe | Stand: 31.12.2011

Einstiger Weiler, Gemeinde Triesenberg, mit den beiden Teilen Undera Guggerboda (1100 m ü.M.) und Obera Guggerboda (1150 m ü.M.); heute Waldlichtung südöstlich des Dorfzentrums. Name zu mundartlich Gugger (Kuckuck; Boden, wo der Kuckuck ruft). Erste urkundliche Erwähnung 1510 als gugerboden (Verkauf eines Güterteils). Eine Besiedlung ist nur für 1510 und 1573 nachgewiesen. 1558 verkauften die Grafen Wilhelm V. und Alwig IX. von Sulz an einige Walser ein Gut auf Guggerboda, das diese vorher als Lehen innegehabt hatten. Im Gebiet Guggerboda kam es oft zu Grenzstreitigkeiten zwischen Triesenberg und Triesen.

Quellen

Literatur

E. Bucher: Walsersiedlungen in Liechtenstein, 1992, 44; FLNB I/2, 110f.

Externe Links

Geodatenportal, Amt für Bau und Infrastruktur, Liechtensteinische Landesverwaltung Liechtensteiner Namenbuch online

Zitierweise

Herbert Hilbe, «Guggerboda», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: <https://historisches-lexikon.li//Guggerboda>, abgerufen am 9.8.2022.