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Hälos


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Autorin: Nidija Felice | Stand: 31.12.2011

Naturschutzgebiet beim Weiler Säga, Gemeinde Triesen, 3,4 ha, 470–475 m ü.M. Name vermutlich von heillos (minderwertiges Gebiet). Grösste zusammenhängende Teichlandschaft Liechtensteins. Untergrund aus alluvialen Lehmen. Bei den drei Teichen (Sägaweier) handelt es sich um ausgebaggerte Sammler der Badtobel- und der Lawenaröfi mit einer Fläche von insgesamt 9,44 ha. Der mittlere, mit Wasser des Lawenawerks gespiesene Teich steht seit 1969 unter Naturschutz. 1982 Regelung der Wasserzufuhr. Unterschiedliche Wassertiefen, Schwemmlandflächen, Kiesfluren, Feuchtzonen, Fliessgewässer und uferbegleitendes Pioniergehölz bieten ökologisch wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere (u.a. Amphibienlaichplatz, Ruheort für Graureiher, Steilufer für Eisvögel, im Herbst zahlreiche durchziehende Wasservögel). Gefährdet durch Strassennähe (Amphibientod), Erholungsdruck und zu wenige Verlandungszonen.

Literatur

  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil I: Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 1: Die Namen der Gemeinden Balzers, Triesen, Vaduz 1999 (FLNB I/1), S. 375f.
  • Inventar der Naturvorrangflächen des Fürstentums Liechtenstein, Auftraggeber: Regierung des Fürstentums Liechtenstein/Landesforstamt, bearb. von Mario F. Broggi et al., Vaduz 1993, Objekte B 2.2, W 2.10.

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Zitierweise

Nidija Felice, «Hälos», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Hälos, abgerufen am 29.5.2022.