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Geschlecht aus Mauren und Eschen. 1990 trugen in Liechtenstein 59 Personen den Namen Haas. Für die Haas kann ab dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts eine zusammenhängende Genealogie erstellt werden (ein Stamm). Der Ursprung der Familie liegt in Oberlunkhofen (AG), ab Anfang 18. Jahrhundert waren die Haas im Elsass beheimatet. Franz Anton Haas (1768–1827) aus Kaysersberg/Elsass kam zur Zeit der Koalitionskriege ins Rheintal bzw. nach Liechtenstein. Sein ältester Sohn Franz Josef (1798–1869) begründete die Eschner Linie. Die jüngeren Söhne Franz Anton (1804–1865) und Christian (1807–1887) begründeten die beiden Maurer Linien, aus denen der Galerist [[Haas, Albert|Albert]], der Professor [[Haas, Norbert|Norbert]] und der Erzbischof [[Haas, Wolfgang|Wolfgang]] hervorgehen.
 
Geschlecht aus Mauren und Eschen. 1990 trugen in Liechtenstein 59 Personen den Namen Haas. Für die Haas kann ab dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts eine zusammenhängende Genealogie erstellt werden (ein Stamm). Der Ursprung der Familie liegt in Oberlunkhofen (AG), ab Anfang 18. Jahrhundert waren die Haas im Elsass beheimatet. Franz Anton Haas (1768–1827) aus Kaysersberg/Elsass kam zur Zeit der Koalitionskriege ins Rheintal bzw. nach Liechtenstein. Sein ältester Sohn Franz Josef (1798–1869) begründete die Eschner Linie. Die jüngeren Söhne Franz Anton (1804–1865) und Christian (1807–1887) begründeten die beiden Maurer Linien, aus denen der Galerist [[Haas, Albert|Albert]], der Professor [[Haas, Norbert|Norbert]] und der Erzbischof [[Haas, Wolfgang|Wolfgang]] hervorgehen.
 
==Literatur==
 
==Literatur==
* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil II: Die Personennamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 3: Familiennamen A-K, Vaduz 2008 (FLNB II/3), S. 318f.<br />
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' [https://www.namenbuch.li/Personennamen/Buch Liechtensteiner Namenbuch, Teil II: Die Personennamen des Fürstentums Liechtenstein,] Bd. 3: Familiennamen A-K, Vaduz 2008 (FLNB II/3), S. 318f.<br />
 
* Menschen, Bilder und Geschichten. Mauren von 1800 bis heute, hg. von Herbert Oehri, Bd. 2, Eschen 2007, S. 264–289. <br />
 
* Menschen, Bilder und Geschichten. Mauren von 1800 bis heute, hg. von Herbert Oehri, Bd. 2, Eschen 2007, S. 264–289. <br />
 
* Familienstammbuch Mauren, Bd. 1, hg. von der Gemeinde Mauren, Mauren 2004.  <br />
 
* Familienstammbuch Mauren, Bd. 1, hg. von der Gemeinde Mauren, Mauren 2004.  <br />

Aktuelle Version vom 1. Juni 2021, 12:03 Uhr

Autor: Jürgen Schindler | Stand: 31.12.2011

Geschlecht aus Mauren und Eschen. 1990 trugen in Liechtenstein 59 Personen den Namen Haas. Für die Haas kann ab dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts eine zusammenhängende Genealogie erstellt werden (ein Stamm). Der Ursprung der Familie liegt in Oberlunkhofen (AG), ab Anfang 18. Jahrhundert waren die Haas im Elsass beheimatet. Franz Anton Haas (1768–1827) aus Kaysersberg/Elsass kam zur Zeit der Koalitionskriege ins Rheintal bzw. nach Liechtenstein. Sein ältester Sohn Franz Josef (1798–1869) begründete die Eschner Linie. Die jüngeren Söhne Franz Anton (1804–1865) und Christian (1807–1887) begründeten die beiden Maurer Linien, aus denen der Galerist Albert, der Professor Norbert und der Erzbischof Wolfgang hervorgehen.

Literatur

Zitierweise

Jürgen Schindler, «Haas», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Haas, abgerufen am 27.10.2021.