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Herrschaftliche Taverne: Unterschied zwischen den Versionen

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Im westlichen Gebäudeteil wurde ein in Massivbauweise errichteter, zweigeschossiger Kernbau von 1438 mit tonnengewölbtem Keller und zwei repräsentativen Stubengeschossen nachgewiesen. Der nach mehreren, v.a. 1809 und 1968–70 erfolgten Erweiterungen heute viergeschossige Bau unter Krüppelwalmdach steht giebelständig zur Strasse. Der Zugang erfolgt seit 1968/70 von Norden auf dem Niveau des ehemaligen Kellergeschosses. Das heutige Erscheinungsbild mit flachen Ecklisenen und einem wenig profilierten Sockel erhielt das Gebäude bei der Renovierung der Jahre 1999–2003.
 
Im westlichen Gebäudeteil wurde ein in Massivbauweise errichteter, zweigeschossiger Kernbau von 1438 mit tonnengewölbtem Keller und zwei repräsentativen Stubengeschossen nachgewiesen. Der nach mehreren, v.a. 1809 und 1968–70 erfolgten Erweiterungen heute viergeschossige Bau unter Krüppelwalmdach steht giebelständig zur Strasse. Der Zugang erfolgt seit 1968/70 von Norden auf dem Niveau des ehemaligen Kellergeschosses. Das heutige Erscheinungsbild mit flachen Ecklisenen und einem wenig profilierten Sockel erhielt das Gebäude bei der Renovierung der Jahre 1999–2003.
 
==Literatur==
 
==Literatur==
* ''Cornelia Herrmann:'' Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 2: Das Oberland, Bern 2007 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 112), S. 308f.<br />
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* ''Cornelia Herrmann:'' [https://ekds.ch/library/book:112 Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein], hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 2: Das Oberland, Bern 2007 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 112), S. 308f.<br />
 
* ''Peter Albertin:'' Das neue Bild einer alten Siedlung, in: Liechtensteinisches Landesmuseum. Geschichte, Sammlungen, Ausstellungen, Bauten, Redaktion: Hansjörg Frommelt, Norbert W. Hasler, Vaduz 2004, S. 307–401.
 
* ''Peter Albertin:'' Das neue Bild einer alten Siedlung, in: Liechtensteinisches Landesmuseum. Geschichte, Sammlungen, Ausstellungen, Bauten, Redaktion: Hansjörg Frommelt, Norbert W. Hasler, Vaduz 2004, S. 307–401.
  
 
== Zitierweise ==
 
== Zitierweise ==
 
<small>Cornelia Herrmann, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Herrschaftliche_Taverne, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Cornelia Herrmann, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Herrschaftliche_Taverne, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 10. Januar 2022, 11:30 Uhr

Autorin: Cornelia Herrmann | Stand: 31.12.2011

Zusammen mit dem Verweserhaus und einem 2003 fertiggestellten Neubau Teil des Gebäudeensembles des Liechtensteinischen Landesmuseums im Regierungsviertel in Vaduz, 459 m ü.M. Das Gebäude ist erstmals 1637 als Gasthaus erwähnt; möglicherweise war schon eine 1505/10 erwähnte herrschaftliche Taverne in diesem Gebäude untergebracht. Der Gasthausbetrieb der herrschaftlichen Taverne zum «Hirschen», später zum «Adler», bestand bis 1856; vom Anfang des 17. Jahrhunderts bis 1852 amteten die Wirte als Zöllner. 1712 ging die herrschaftliche Taverne in den Besitz der Fürsten von Liechtenstein über. 1865–1905 war sie Sitz der Landesregierung, danach erfolgte der Umbau der Obergeschosse zu Beamtenwohnungen, 1933 der Verkauf an die Familie Batliner, 1967 der Rückkauf durch das Land Liechtenstein, 1968–70 ein Umbau unter Architekt Hans Rheinberger zum Liechtensteinischen Landesmuseum. Seit 1992 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Im westlichen Gebäudeteil wurde ein in Massivbauweise errichteter, zweigeschossiger Kernbau von 1438 mit tonnengewölbtem Keller und zwei repräsentativen Stubengeschossen nachgewiesen. Der nach mehreren, v.a. 1809 und 1968–70 erfolgten Erweiterungen heute viergeschossige Bau unter Krüppelwalmdach steht giebelständig zur Strasse. Der Zugang erfolgt seit 1968/70 von Norden auf dem Niveau des ehemaligen Kellergeschosses. Das heutige Erscheinungsbild mit flachen Ecklisenen und einem wenig profilierten Sockel erhielt das Gebäude bei der Renovierung der Jahre 1999–2003.

Literatur

  • Cornelia Herrmann: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 2: Das Oberland, Bern 2007 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 112), S. 308f.
  • Peter Albertin: Das neue Bild einer alten Siedlung, in: Liechtensteinisches Landesmuseum. Geschichte, Sammlungen, Ausstellungen, Bauten, Redaktion: Hansjörg Frommelt, Norbert W. Hasler, Vaduz 2004, S. 307–401.

Zitierweise

Cornelia Herrmann, «Herrschaftliche Taverne», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Herrschaftliche_Taverne, abgerufen am 25.5.2022.