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Hoch, Johann Anton: Unterschied zwischen den Versionen

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Priester. *24.5.1681 Hohenems (Vorarlberg), †2.4.1741 Triesen, katholisch. Ab 1702 Studium in Graz. 1709–11 Hofkaplan in Schaan, 1711–41 Pfarrer in Triesen. Hoch wandte sich im [[Novalzehntstreit 1719–21|Novalzehntstreit]] (1719–21), besonders beim Aufruhr in Triesen am 26.6.1719, gegen die fürstlichen Beamten und predigte in diesem Zusammenhang – wie der Schaaner Pfarrer Franz Josef Sigmund von Harder – gegen die «böhmische Sklaverei» der Fürsten von Liechtenstein. 1730 Renovation der Kapelle St. Mamertus. Hochs Bruder Josef liess sich in Triesen nieder und wurde zum Stammvater der Triesner Hoch.
 
Priester. *24.5.1681 Hohenems (Vorarlberg), †2.4.1741 Triesen, katholisch. Ab 1702 Studium in Graz. 1709–11 Hofkaplan in Schaan, 1711–41 Pfarrer in Triesen. Hoch wandte sich im [[Novalzehntstreit 1719–21|Novalzehntstreit]] (1719–21), besonders beim Aufruhr in Triesen am 26.6.1719, gegen die fürstlichen Beamten und predigte in diesem Zusammenhang – wie der Schaaner Pfarrer Franz Josef Sigmund von Harder – gegen die «böhmische Sklaverei» der Fürsten von Liechtenstein. 1730 Renovation der Kapelle St. Mamertus. Hochs Bruder Josef liess sich in Triesen nieder und wurde zum Stammvater der Triesner Hoch.
 
==Literatur==
 
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Büchel: Triesen, 1902, 75–79, 116; Kaiser/Brunhart: Geschichte 1, 1989, 494–498; Kaiser/Brunhart: Geschichte 2, 1989, 485; Näscher: Beiträge 1, 2009, 239.
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* ''Franz Näscher:'' Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins, Bd. 1: Seelsorger in den Pfarreien, Vaduz 2009, S. 239.<br />
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* ''Peter Kaiser:'' Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein. Nebst Schilderungen aus Chur-Rätien‘s Vorzeit, Chur 1847, neu hg. von Arthur Brunhart, Bd. 1: Text, Vaduz 1989, S. 494–498. <br />
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* ''Peter Kaiser:'' Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein. Nebst Schilderungen aus Chur-Rätien‘s Vorzeit, Chur 1847, neu hg. von Arthur Brunhart, Bd. 2: Apparat, Vaduz 1989, S. 485. <br />
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* ''Johann Baptist Büchel:'' [https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000000453_2/6/ Geschichte der Pfarrei Triesen], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 2 (1902), S. 3–308, hier S. 75–79, 116. <br />
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== Zitierweise ==
 
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<small>Franz Näscher, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Hoch,_Johann_Anton, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Franz Näscher, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Hoch,_Johann_Anton, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 25. Juni 2020, 09:39 Uhr

Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Priester. *24.5.1681 Hohenems (Vorarlberg), †2.4.1741 Triesen, katholisch. Ab 1702 Studium in Graz. 1709–11 Hofkaplan in Schaan, 1711–41 Pfarrer in Triesen. Hoch wandte sich im Novalzehntstreit (1719–21), besonders beim Aufruhr in Triesen am 26.6.1719, gegen die fürstlichen Beamten und predigte in diesem Zusammenhang – wie der Schaaner Pfarrer Franz Josef Sigmund von Harder – gegen die «böhmische Sklaverei» der Fürsten von Liechtenstein. 1730 Renovation der Kapelle St. Mamertus. Hochs Bruder Josef liess sich in Triesen nieder und wurde zum Stammvater der Triesner Hoch.

Literatur

  • Franz Näscher: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins, Bd. 1: Seelsorger in den Pfarreien, Vaduz 2009, S. 239.
  • Peter Kaiser: Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein. Nebst Schilderungen aus Chur-Rätien‘s Vorzeit, Chur 1847, neu hg. von Arthur Brunhart, Bd. 1: Text, Vaduz 1989, S. 494–498.
  • Peter Kaiser: Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein. Nebst Schilderungen aus Chur-Rätien‘s Vorzeit, Chur 1847, neu hg. von Arthur Brunhart, Bd. 2: Apparat, Vaduz 1989, S. 485.
  • Johann Baptist Büchel: Geschichte der Pfarrei Triesen, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 2 (1902), S. 3–308, hier S. 75–79, 116.

Zitierweise

Franz Näscher, «Hoch, Johann Anton», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Hoch,_Johann_Anton, abgerufen am 2.7.2020.