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Hoop (Hopp): Unterschied zwischen den Versionen

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(Literatur)
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==Literatur==
 
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil II: Die Personennamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 3, Vaduz 2008 (FLNB II/3), S. 377–380.
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* ''Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe:'' Liechtensteiner Namenbuch, Teil II: Die Personennamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 3: Familiennamen A-K, Vaduz 2008 (FLNB II/3), S. 377–380.
 
* ''Rudolf Goop:'' Menschen am Schellenberg, Bd. 1: Besiedlung der Gemeinde, Wien 2005, S. 88f.
 
* ''Rudolf Goop:'' Menschen am Schellenberg, Bd. 1: Besiedlung der Gemeinde, Wien 2005, S. 88f.
 
* Eschner Familienbuch, Bd. 1, hg. von der Gemeinde Eschen, Eschen 1997.  
 
* Eschner Familienbuch, Bd. 1, hg. von der Gemeinde Eschen, Eschen 1997.  

Version vom 27. Juli 2020, 06:44 Uhr

Autor: Jürgen Schindler | Stand: 31.12.2011

Geschlecht aus Balzers (†), Eschen, Gamprin (†), Ruggell und Schellenberg (†). 1990 trugen in Liechtenstein 148 Personen den Namen Hoop. Erstmals erwähnt im Jahr 1488.

a) Balzers: Der Landammann und Wirt Basil, Sohn des Landammanns und Wirts Johann aus Eschen, liess sich 1674 in Balzers nieder und erwarb 1680 das Gemeindebürgerrecht von Balzers. Sein Sohn, der Priester Johann Baptist Ulrich, war Doktor der Theologie und Notar. Die Familie erlosch 1787 in der dritten Generation.

b) Eschen: Für die Hoop aus Eschen können ab Mitte 17. Jahrhundert zusammenhängende Genealogien erstellt werden (vier Stämme). Der erste Stamm wurde im dritten Viertel des 17. Jahrhunderts begründet. Die Genealogie des zweiten Stamms reicht ins dritte Viertel des 17. Jahrhunderts zurück. Herausragender Vertreter dieses Stamms war der Landtagspräsident und Regierungschef Josef. Der dritte Stamm wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts begründet. 1930 erlosch ein vierter Stamm, dessen Genealogie ins zweite Viertel des 18. Jahrhunderts zurückreicht.

c) Gamprin: Die Genealogien dreier kleiner Hoop-Stämme, die alle im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts erloschen, reichen nur wenige Generationen bis ins dritte Viertel des 18. Jahrhunderts zurück. Ihnen entstammt der Gemeindevorsteher Franz Josef. Ebenfalls im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde ein vierter Stamm begründet, der in Gamprin 1837 erlosch und dessen Ruggeller Linie noch blüht.

d) Ruggell: Der erste Stamm wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts begründet. Aus ihm gehen der Heimatdichter Josef, sein Bruder, der Gemeindevorsteher Andreas und dessen Sohn, der Gemeindevorsteher Anton, hervor. Der zweite Stamm wanderte 1819 aus Gamprin zu. Herausragende Vertreter dieses Stamms waren der Landtagsabgeordnete und Gemeindevorsteher Franz Josef und sein Sohn, der Landtagsabgeordnete und Gemeindevorsteher Franz Xaver. Die Genealogie des dritten Stamms beginnt im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts.

e) Schellenberg: Die Genealogie der Hoop aus Schellenberg wurde im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts begründet. Nach fünf Generationen erlosch das Geschlecht im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts.

Literatur

  • Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch, Teil II: Die Personennamen des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 3: Familiennamen A-K, Vaduz 2008 (FLNB II/3), S. 377–380.
  • Rudolf Goop: Menschen am Schellenberg, Bd. 1: Besiedlung der Gemeinde, Wien 2005, S. 88f.
  • Eschner Familienbuch, Bd. 1, hg. von der Gemeinde Eschen, Eschen 1997.
  • Georg Näscher: Stammtafeln der Bürgerfamilien von Gamprin. In der Zeit von 1700 bis 31. Dezember 1995, Gamprin 1995.
  • Josef Spalt: Stammtafeln der Bürgerfamilien von Ruggell, hg. von der Gemeinde Ruggell, Ruggell 1990.
  • Fridolin Tschugmell: Die Stämme der Schellenberger Geschlechter 1650–1976, hg. von der Gemeinde Schellenberg, Schellenberg 1977.
  • Fridolin Tschugmell: Familienbuch Balzers 1416–1950, Balzers 1966.
  • Fridolin Tschugmell: Balzner-Mälsner Geschlechter 1417–1950. Kurzer Auszug aus dem allgemeinen Familienbuch Balzers, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 57 (1957), S. 47–134, hier S. 74f.
  • Fridolin Tschugmell: Die Maurer-Geschlechter. Kurzer Auszug aus dem allgemeinen Familienbuch (1640-1930) der Pfarrei Mauren, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 31 (1931), S. 65–102, hier S. 82f.

Zitierweise

Jürgen Schindler, «Hoop (Hopp)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Hoop_(Hopp), abgerufen am 24.10.2021.