Aktionen

Internationale Organisationen: Unterschied zwischen den Versionen

Wechseln zu: Navigation, Suche
[gesichtete Version][gesichtete Version]
(Quellen)
(Literatur)
 
Zeile 9: Zeile 9:
  
 
==Literatur==
 
==Literatur==
D. Beattie: Liechtenstein, 2005; Ziele und Prioritäten der liechtensteinischen Aussenpolitik, Hg. Regierung des Fürstentums Liechtenstein, 2008.
+
* Ziele und Prioritäten der liechtensteinischen Aussenpolitik, hg. von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 2008.<br />
 +
* ''David Beattie:'' Liechtenstein. Geschichte & Gegenwart, Triesen 2005.
 +
 
 
== Zitierweise ==
 
== Zitierweise ==
 
<small>Roland Marxer, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Internationale_Organisationen, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Roland Marxer, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Internationale_Organisationen, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 13. Juli 2020, 12:53 Uhr

Autor: Roland Marxer | Stand: 31.12.2011

Internationale Organisationen sind durch multilaterale völkerrechtliche Verträge geschaffene Staatenverbindungen mit eigener Völkerrechtssubjektivität und eigenen Organen; supranationale Organisationen wie die EU haben die Kompetenz, unmittelbar in den Mitgliedsstaaten verbindliche Rechtsvorschriften zu erlassen. Davon zu unterscheiden sind nichtstaatliche internationale Organisationen wie das Internationale Olympische Komitee.

Nach dem Ersten Weltkrieg bestand für die liechtensteinische Aussenpolitik das Bedürfnis nach internationaler Anerkennung in Form der Mitgliedschaft in internationalen Organisationen. Die Ablehnung seines Beitrittsgesuchs durch den Völkerbund 1920 warf Liechtensteins diesbezügliche Ambitionen jedoch für lange Zeit zurück. Erst mit dem Beitritt zum Statut des Internationalen Gerichtshofs (IGH) 1950 gelang ein Durchbruch. Seit den 1960er Jahren hat Liechtenstein den internationalen Organisationen besondere Aufmerksamkeit zugewandt. Sie ermöglichen es, die Eigenstaatlichkeit zu sichern und ein eigenes aussenpolitisches Profil zu entwickeln. Von besonderer Bedeutung sind die liechtensteinische Partizipation an der KSZE-Schlussakte (1975) (→Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)) sowie der Beitritt zum Europarat (1978) und zu den Vereinten Nationen (1990). Zu diesen politischen internationalen Organisationen kamen in den 1990er Jahren wichtige europäische und weltweite internationale Organisationen im aussenwirtschaftlichen Bereich, wobei die Europäische Integration von besonderer Bedeutung war. 1991 trat Liechtenstein der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) als Vollmitglied bei, 1995 dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Welthandelsorganisation (WTO).

Quellen

  • Rechenschafts-Bericht der fürstlichen Regierung an den hohen Landtag, Vaduz 1922– (diverse Titelvarianten, seit 1999: Landtag, Regierung und Gerichte. Bericht des Landtages, Rechenschaftsbericht der Regierung an den Hohen Landtag, Berichte der Gerichte, Landesrechnung); online ab Jahrgang 2005.

Literatur

  • Ziele und Prioritäten der liechtensteinischen Aussenpolitik, hg. von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 2008.
  • David Beattie: Liechtenstein. Geschichte & Gegenwart, Triesen 2005.

Zitierweise

Roland Marxer, «Internationale Organisationen», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Internationale_Organisationen, abgerufen am 24.5.2022.

Medien

Mitgliedschaften Liechtensteins in internationalen Organisationen und Organen