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== Literatur ==
 
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Ulmer: Burgen, 1925, 166–182; Bilgeri: Vorarlberg 2, 1974, 98–138; Das Gericht Jagdberg, Hg. A. Niederstätter, M. Tschaikner, 2007.<br />
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* Das Gericht Jagdberg, Hg. A. Niederstätter, M. Tschaikner, 2007.<br />
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* ''Benedikt Bilgeri:'' Geschichte Vorarlbergs, Bd. 2: Bayern, Habsburger, Schweiz - Selbstbehauptung, Wien/Köln/Graz 1974, S. 98–138. <br />
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* ''Andreas Ulmer:'' Die Burgen und Edelsitze Liechtensteins. Historisch und topografisch beschrieben, Dornbirn 1925, S. 166–182. <br />
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<small>Gerda Leipold-Schneider, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Jagdberg, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Gerda Leipold-Schneider, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Jagdberg, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Version vom 14. Juli 2020, 07:36 Uhr

Autorin: Gerda Leipold-Schneider | Stand: 31.12.2011

1319 eingerichtetes und 1808 aufgehobenes Gericht im vorderen Walgau bei Feldkirch (Vorarlberg) mit gleichnamiger, Ende des 13. Jahrhunderts errichteter Burg. Es umfasste die heutigen Gemeinden Satteins, Schlins, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg.

Nach dem Tod Rudolfs V. von Montfort-Feldkirch 1390 fiel das Gericht Jagdberg an Heinrich V. (I.) von Werdenberg-Sargans-Vaduz, ging aber nach dessen Tod 1397 vertragsgemäss an Österreich über. Das Gericht Jagdberg besass keine hochgerichtlichen und gesetzgeberischen Kompetenzen, sondern nahm nur Verwaltungs- und Niedergerichtsaufgaben wahr. Stets eng mit dem Vogteiamt Feldkirch verbunden, verzichteten die Jagdberger nach der Gerichtsregulierung unter Kaiser Joseph II. 1790 zugunsten Feldkirchs auf sämtliche gerichtlichen Funktionen. Bei der Einführung der bayerischen Landgerichte Ende 1806 verlor es auch die Verwaltungsbefugnisse. Danach bestand das Gericht Jagdberg bis 1808 nur noch nominell als landschaftliche Korporation.

Literatur

  • Das Gericht Jagdberg, Hg. A. Niederstätter, M. Tschaikner, 2007.
  • Benedikt Bilgeri: Geschichte Vorarlbergs, Bd. 2: Bayern, Habsburger, Schweiz - Selbstbehauptung, Wien/Köln/Graz 1974, S. 98–138.
  • Andreas Ulmer: Die Burgen und Edelsitze Liechtensteins. Historisch und topografisch beschrieben, Dornbirn 1925, S. 166–182.

Zitierweise

Gerda Leipold-Schneider, «Jagdberg», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Jagdberg, abgerufen am 24.5.2022.