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Jauch, Jakob Josef: Unterschied zwischen den Versionen

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== Literatur ==
 
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* ''Franz Näscher:'' Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins, Bd. 1: Seelsorger in den Pfarreien, Vaduz 2009, S. 262f.<br />
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* ''Franz Näscher:'' [https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000469173/1/LOG_0000/ Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins], Bd. 1: Seelsorger in den Pfarreien, Vaduz 2009, S. 262f.<br />
 
* ''Emanuel Vogt:'' Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, Bd. 1: Lebensraum, Vaduz 1995, S. 18, 20, 59–60.
 
* ''Emanuel Vogt:'' Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, Bd. 1: Lebensraum, Vaduz 1995, S. 18, 20, 59–60.
 
* ''Emanuel Vogt:'' Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, Bd. 3: Lebensart, Vaduz 1998, S. 468f., 472, 501.<br />
 
* ''Emanuel Vogt:'' Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, Bd. 3: Lebensart, Vaduz 1998, S. 468f., 472, 501.<br />

Aktuelle Version vom 21. Februar 2022, 16:59 Uhr

Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Priester. *8.5.1802 Sebastianowska (Russland), †5.12.1859 Neapel (I), reformiert, ab 1824 katholisch, Schweizer.

Gymnasium in Sarepta (Russland), 1823–24 Studium in Basel, 1824–27 Sprachstudium in Italien, ab 1828 Studium der Theologie in Luzern und Chur, Priesterweihe am 1.6. 1833. 1833–37 Seelsorger im Elsass und 1837/8–50 in London, 1850–52 Erholung. 1852–56 Frühmesserprovisor in Balzers.

Jauch versuchte, die Lage der Bevölkerung durch Förderung der schulischen, landwirtschaftlichen und handwerklichen Ausbildung zu verbessern. Er stellte 1853 in Wien Fürst Alois II. seine Ideen vor. Auf Jauchs Initiative kaufte 1854 Fürstin Franziska ein Grundstück in Balzers für den Bau einer Bildungsanstalt (→ Haus Gutenberg), für die er als Leiter vorgesehen war. Jauch gilt als Verfasser des Textes der liechtensteinischen Landeshymne. Er war ein weltgewandter, gebildeter und sozial denkender Priester, der wegen seiner fortschrittlichen Haltung bei vielen auf Unverständnis und Ablehnung stiess. Wohl deshalb musste Jauch im August 1856 auf Anordnung des Bischofs von Chur das Land verlassen, obwohl sich die Gemeinde Balzers für seinen weiteren Verbleib eingesetzt hatte. Ab 1856 Feldprediger in Italien.

Literatur

  • Franz Näscher: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins, Bd. 1: Seelsorger in den Pfarreien, Vaduz 2009, S. 262f.
  • Emanuel Vogt: Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, Bd. 1: Lebensraum, Vaduz 1995, S. 18, 20, 59–60.
  • Emanuel Vogt: Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, Bd. 3: Lebensart, Vaduz 1998, S. 468f., 472, 501.
  • Emmanuel Vogt: Pater Jakob Josef Jauch – ein früher Pionier?, in: Fabriklerleben. Industriearchäologie und Anthropologie, Publikation zur Ausstellung, hg. von Hansjörg Frommelt im Auftrag des Liechtensteinischen Landesmuseums, Redaktion: Robert Allgäuer, Hansjörg Frommelt, Hanspeter Gassner, Triesen/Zürich/Vaduz 1994, S. 231–233.
  • Franz Büchel: Gemeinde Balzers. Beiträge zur Geschichte 842–1942, hg. von der Gemeinde Balzers, Balzers 1987, S. 225–229.
  • Pater Jakob Josef Jauch. Forschungsergebnisse von Franz Büchel, in: Liechtensteiner Vaterland, 22.5.1986, S. 7.
  • Paul Vogt: Das Institut Gutenberg (1854–1935), in: Haus Gutenberg. Festschrift 50 Jahre Missionare von La Salette auf Gutenberg, Eröffnung Haus Gutenberg, hg. von Ludwig Zink, Jakob Bill, Norbert W. Hasler, Balzers 1985, S. 37–45.
  • Franz Büchel: Geschichte der Pfarrei Balzers, hg. von der Gemeinde Balzers, Balzers 1982, S. 186f.

Zitierweise

Franz Näscher, «Jauch, Jakob Josef», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Jauch,_Jakob_Josef, abgerufen am 27.6.2022.