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Jehle, Sigismunda

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Lehrerin. *6.2.1884 (Philomena) Schaan, †14.3.1970 Zams (Tirol), katholisch, von Schaan. Tochter des Urban und der Walburga, geb. Hemmerle, fünf Geschwister, u.a. Gemeindevorsteher und Landtagsabgeordneter Tobias. 1901 Eintritt in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul in Zams, 1905 Profess. 1901–05 Lehrerinnenbildungsanstalt in Zams, 1911 Befähigungsprüfung für das Lehramt an Bürgerschulen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und Turnen in Bozen (Südtirol). Lehrerin 1905–06 in Hard (Vorarlberg), 1906–09 in Landeck (Tirol) und 1909–38 in Zams. 1938 Aufhebung der Lehranstalten durch die Nationalsozialisten und Verbot der Lehrtätigkeit. 1939–46 Lehrerin in Vaduz, 1946–65 in Zams, ab 1965 Ruhestand.

Literatur

  • Franz Näscher: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins, Bd. 2: Berufungen aus den Gemeinden, Vaduz 2009, S. 203.
  • Graham Martin: Liechtensteiner Pädagogen im Ausland, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 67 (1967), S. 111–180, hier S. 128f.

Zitierweise

Franz Näscher, «Jehle, Sigismunda», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Jehle,_Sigismunda, abgerufen am 9.8.2022.