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Johanniterkommende: Unterschied zwischen den Versionen

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== Quellen ==
 
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Büchel: [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_15/72/LOG_0006/ Mauren], 1915, 104–107.
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* ''Johann Baptist Büchel:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_15/72/LOG_0006/ Bilder aus der Geschichte von Mauren], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 15 (1915), S. 75–108, hier S. 104–107.
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==

Version vom 14. Juli 2020, 13:07 Uhr

Autor: Elmar Schallert | Stand: 31.12.2011

Graf Hugo I. von Montfort gründete 1218 in Feldkirch eine Niederlassung (Kommende, Komturei) des Johanniterordens. Im Lauf der Zeit erreichten die Besitzungen der Johanniterkommende beträchtliche Ausmasse. In Liechtenstein verfügte sie in Mauren über die Pfarrkirche, die Pfarrpfründe, das Patronatsrecht, Zehntrechte und Lehensgüter, in Eschen und Schaan über Lehensgüter.

Die Johanniterkommende wurde 1610 an das Benediktinerstift Weingarten verkauft und war in der Folge ein Benediktinerpriorat. 1695 gelangte das Priorat an die Stadt Feldkirch, 1696 an das Kloster Ottobeuren; das Patronatsrecht von Mauren blieb bis 1918 bei Feldkirch. 1802 wurde das Stift Ottobeuren samt seinem Priorat in Feldkirch säkularisiert. Die Güter und Zehntrechte in Liechtenstein gingen an das Königreich Bayern über.

Quellen

  • Johann Baptist Büchel: Bilder aus der Geschichte von Mauren, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 15 (1915), S. 75–108, hier S. 104–107.

Literatur

Büchel: Mauren, 1915, 79–85, 88–104; Büchel: Mauren, 1916, 7–10, 12–15, 19–26.

Zitierweise

Elmar Schallert, «Johanniterkommende», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Johanniterkommende, abgerufen am 29.5.2022.