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Kapelle Maria-Hilf: Unterschied zwischen den Versionen

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Poeschel: Kunstdenkmäler, 1950, 52–57; Die Mariahilf Kapelle, Red. P. Vogt, 1989; Herrmann: Kunstdenkmäler 2, 2007, 57–65.
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* ''Cornelia Herrmann:'' Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 2: Das Oberland, Bern 2007 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 112), S. 57–65.<br />
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* Die Mariahilf-Kapelle. Festschrift anlässlich der 700–Jahrfeier 1989, Redaktion: Paul Vogt, Balzers 1989.<br />
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* ''Erwin Poeschel:'' Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1950 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Sonderband), S. 52–57.
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== Zitierweise ==
 
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<small>Judith Niederklopfer-Würtinger, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Kapelle_Maria-Hilf, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Judith Niederklopfer-Würtinger, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Kapelle_Maria-Hilf, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 27. Juli 2020, 13:00 Uhr

Autorin: Judith Niederklopfer-Würtinger | Stand: 31.12.2011

Katholische Kapelle, Gemeinde und Pfarrei Balzers, Ortsteil Mäls, 475 m ü.M. Bei baugeschichtlichen Untersuchungen wurde ein nicht datierter Vorgängerbau mit rechteckigem Schiff und polygonalem Chor festgestellt. Die Erwähnung einer neuen Kapelle Maria-Hilf 1690 erlaubt die Vermutung einer weiteren Bauetappe. Anfang 18. Jahrhundert polygonaler Chor durch heutige Apsis ersetzt, Schiff erhöht, neuer Dachstuhl errichtet, Turm hinzugefügt. 1736 Gründung einer Maria-Hilf-Bruderschaft, durch die dem Gotteshaus Spenden zuflossen. 1816 und 1846 Renovationen und Altarweihen, 1945 umfassende Renovation. Nach Südosten gerichtete Kapelle. Einschiffiges Langhaus mit apsidialem Chor; Vorhalle im Nordwesten mit dreifacher Arkadenstellung auf drei Seiten und Walmdach; im Nordosten angebauter Turm mit Zwiebelhelm, niedriger Sakristeianbau (1895).

Innenausstattung: Glasfenster mit Heiligendarstellungen und Familienwappen, gestaltet 1945 von Gottlieb Engeler (Andwil, SG). Deckenmalereien mit Szenen aus dem Leben Mariens in Chor und Schiff (stilistisch Mitte 19. Jahrhundert). Haupt- und Seitenaltäre in Holz gefasst, um 1720/30. Altarblatt des Hauptaltars Kopie nach Lucas Cranachs Maria-Hilf-Madonna in der Innsbrucker Domkirche. Aus der Balzner Pfarrkirche von 1807: im Chor Zelebrantenbänke, erste Hälfte 18. Jahrhundert, auf der Empore Putto, Holz gefasst, erstes Viertel 19. Jahrhundert.

Bemerkenswerte Orgel von Silvester Walpen (1824), angeschafft 1869, renoviert 1977.

Literatur

  • Cornelia Herrmann: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 2: Das Oberland, Bern 2007 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 112), S. 57–65.
  • Die Mariahilf-Kapelle. Festschrift anlässlich der 700–Jahrfeier 1989, Redaktion: Paul Vogt, Balzers 1989.
  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1950 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Sonderband), S. 52–57.

Zitierweise

Judith Niederklopfer-Würtinger, «Kapelle Maria-Hilf», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kapelle_Maria-Hilf, abgerufen am 13.8.2020.

Medien

Postkarte «Wallfahrtsort Mariahilf in Mels, Fürstentum Liechtenstein», vor 1905 (LI LA). Verlag: Rudolf Ospelt, Vaduz.