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Kapelle St. Georg: Unterschied zwischen den Versionen

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Katholische Kapelle, Gemeinde und Pfarrei Schellenberg, Ortsteil Hinterschellenberg, 623 m ü.M. Ein erster Bau ist vermutlich um die Wende des 17./18. Jahrhunderts durch private Initiative entstanden. Nach Südosten gerichtet, bestand die Kapelle St. Georg ursprünglich aus einem quadratischen Schiff mit trapezförmigem Chor und Dachreiter. Einem Erweiterungsbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts entspricht die heutige Form der Kapelle St. Georg, dabei wurden das Schiff und der Chor vergrössert, der Innenraum wurde erhöht. 1944/45 Renovierung. Nach einer Grabung und baugeschichtlichen Untersuchung wurde die Kapelle 1980/81 von Architekt Raimund Hassler renoviert. Heutige Ausstattung: Kruzifix (frühes 17. Jahrhundert) im barocken Altaraufbau (1659), ehemaliges Altarblatt mit Darstellung des hl. Georg (Ende 19. Jahrhundert), Ölgemalde des hl. Georg (17. Jahrhundert), barocker Tabernakel (Mitte 17. Jahrhundert).
 
Katholische Kapelle, Gemeinde und Pfarrei Schellenberg, Ortsteil Hinterschellenberg, 623 m ü.M. Ein erster Bau ist vermutlich um die Wende des 17./18. Jahrhunderts durch private Initiative entstanden. Nach Südosten gerichtet, bestand die Kapelle St. Georg ursprünglich aus einem quadratischen Schiff mit trapezförmigem Chor und Dachreiter. Einem Erweiterungsbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts entspricht die heutige Form der Kapelle St. Georg, dabei wurden das Schiff und der Chor vergrössert, der Innenraum wurde erhöht. 1944/45 Renovierung. Nach einer Grabung und baugeschichtlichen Untersuchung wurde die Kapelle 1980/81 von Architekt Raimund Hassler renoviert. Heutige Ausstattung: Kruzifix (frühes 17. Jahrhundert) im barocken Altaraufbau (1659), ehemaliges Altarblatt mit Darstellung des hl. Georg (Ende 19. Jahrhundert), Ölgemalde des hl. Georg (17. Jahrhundert), barocker Tabernakel (Mitte 17. Jahrhundert).
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
Poeschel: Kunstdenkmäler, 1950, 277f.; G. Malin: [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_80/4/LOG_0005/ Kapelle St. Georg in Schellenberg], in: JBL 80 (1980), 7–56; Herrmann: Kunstdenkmäler 1, 2013.
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* ''Cornelia Herrmann:'' Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 1: Das Unterland, Bern 2013 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 122).<br />
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* ''Georg Malin:'' [http://www.eliechtensteinensia.li/viewer/image/000000453_80/4/LOG_0005/ Kapelle St. Georg in Schellenberg. Grabungen und bauanalytische Untersuchungen 1980], in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 80 (1980), S. 7–56.<br />
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* ''Erwin Poeschel:'' Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1950 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Sonderband), S. 277f.
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== Zitierweise ==
 
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<small>Judith Niederklopfer-Würtinger, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Georg, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Judith Niederklopfer-Würtinger, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Georg, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 27. Juli 2020, 13:26 Uhr

Autorin: Judith Niederklopfer-Würtinger | Stand: 31.12.2011

Katholische Kapelle, Gemeinde und Pfarrei Schellenberg, Ortsteil Hinterschellenberg, 623 m ü.M. Ein erster Bau ist vermutlich um die Wende des 17./18. Jahrhunderts durch private Initiative entstanden. Nach Südosten gerichtet, bestand die Kapelle St. Georg ursprünglich aus einem quadratischen Schiff mit trapezförmigem Chor und Dachreiter. Einem Erweiterungsbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts entspricht die heutige Form der Kapelle St. Georg, dabei wurden das Schiff und der Chor vergrössert, der Innenraum wurde erhöht. 1944/45 Renovierung. Nach einer Grabung und baugeschichtlichen Untersuchung wurde die Kapelle 1980/81 von Architekt Raimund Hassler renoviert. Heutige Ausstattung: Kruzifix (frühes 17. Jahrhundert) im barocken Altaraufbau (1659), ehemaliges Altarblatt mit Darstellung des hl. Georg (Ende 19. Jahrhundert), Ölgemalde des hl. Georg (17. Jahrhundert), barocker Tabernakel (Mitte 17. Jahrhundert).

Literatur

  • Cornelia Herrmann: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bd. 1: Das Unterland, Bern 2013 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Neue Ausgabe, Bd. 122).
  • Georg Malin: Kapelle St. Georg in Schellenberg. Grabungen und bauanalytische Untersuchungen 1980, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 80 (1980), S. 7–56.
  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1950 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Sonderband), S. 277f.

Zitierweise

Judith Niederklopfer-Würtinger, «Kapelle St. Georg», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Georg, abgerufen am 13.8.2020.

Medien

Kapelle St. Georg, Schellenberg (Gemeindearchiv Schellenberg, Fotosammlung Rudolf Goop).